Wandersafari – Mlilwane

Wandersafari – Mlilwane

Heute war also unser zweiter Tag im Mlilwane Nationalpark in Eswatini. Im Backpacker Hostel hatten wir gestern noch einen denkwürdigen Abend. Das Abendessen wurde nämlich in einem offenen Schuppen an einer Feuerstelle zubereitet. Das Essen (Hühnchen, Kraut und Reis) war richtig gut, einziger Nachteil: anschließend war man komplett geräuchert. Außerdem waren wir erstaunt über die großen Gruppen junger Menschen, die hier mit dem Bus angekarrt wurden. Einerseits christliche Erbauung namens Jesus4Eswatini – eine weiße (Afrikaans) Gruppe – und auf der anderen Seite eine schwarze Schülergruppe, die hier eine Nacht in der Natur verbringen durften – zusammen entstand dann doch eine umfangreiche Lärmkulisse, die sogar die Affen hier beeindruckte.

Trotzdem bekamen wir reichlich Schlaf und so konnten wir heute morgen ohne Probleme das Camp wechseln und uns auf das letzte große Abenteuer vorbereiten – wandern durch die wilden Weiten der afrikanischen Savanne. So spannend wurde es aber gar nicht – vielmehr war es eine interessante 3h lange Wanderung durch abwechslungsreiche Vegetation. Tiere sahen wir eher weniger, 4 Zebras, eine Herde Gnus und ein paar Antilopen. Trotzdem war es schön, zur Abwechslung mal wieder selbst laufen zu dürfen und nicht auf das Auto angewiesen zu sein.

Jetzt lassen wir den heutigen Tag gemütlich ausklingen. Aber auch hier ist mehr Aufregung als man es sonst kennt – einerseits eine Ansammlung von Holländern, die auch laut sein können und andererseits eine Polizeieinheit, die hier zur Entspannung Ballon Rugby spielt – mit viel Gekreische und Gelächter – alles um ihrem stressigen Alltag für ein paar Stunden zu entkommen.

Wir haben uns heute das Chalet statt dem Bienenkorb gegönnt und so können wir auf unserer eigen Terrasse noch ein bisschen Tiere beobachten. Auch vom Restaurant aus lassen sich Vögel und Schildkröten beobachten. So ist ein Kingfisher fleißig dabei, Fische aus dem Teich zu ziehen!

Morgen ist dann wieder ein Transfertag ein paar Hundert Kilometer zurück zum Flughafen in Johannesburg!

Auch heute sind Wlan und Netz ein rares Gut – mal sehen, was wir noch an Bildern hochladen können!

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