Category : Ozeanien 2023

Wassergärten und Sixtinische Kapelle

Ein sehr provokanter Titel, da jeder weiß, dass besagte Kapelle ja im Vatikan und nicht in Frankreich zu finden ist. Aber manche Archäologen bezeichnen die Höhlenmalereien von Lascaux als die Sixtinische Kapelle der Altsteinzeit – und wenn man die Zeichnungen so aus der Nähe betrachten kann, versteht man den Vergleich sehr gut!

Aber der Reihe nach – heute morgen stand also der Besuch der Höhle von Lascaux auf dem Programm. Natürlich ist es nicht die Orginalhöhle, sondern vielmehr eine Kopie, im Maßstab 1:1, die der originalen Höhle bis auf den letzten Felsvorsprung gleicht. Die originale Höhle, die sich nur wenige hundert Meter entfernt befindet, darf nur noch von 3 Personen – insgesamt 2h pro Jahr!!!! besucht werden. Viel zu groß ist die Gefahr, dass dieser einmalige Schatz durch CO2, Feuchtigkeit und Wärme für immer verloren geht. Deshalb wurde wie gesagt diese genaue Kopie gebaut, um den Besuchern die Chance zu geben, die Urzeit so original wie möglich zu erleben! Deshalb ist die Höhle auch genau wie das Original frische 13 Grad kalt und auch nur schwach beleuchtet.

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Weinerlebnisse im Bergerac

Für den heutigen Tag hatten wir uns das Thema Wein dick in den Kalender geschrieben. Nach intensiver 😉 Recherche hatten wir uns 3 nahegelegene Weingüter ausgesucht, um hier den lokalen Wein zu verkosten und die eine oder andere Flasche für zu Hause mitzunehmen.

Was uns besonders aufgefallen ist: wie freundlich und kompetent wir in jedem Weingut empfangen wurden. Überall wurden uns die Weine ausführlich erklärt und die verschiedenen Sorten zum Probieren angeboten. In so lockerer und entspannter Atmosphäre macht es Spaß, Wein einzukaufen.

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Foodie Trip Australien

Nachdem wir uns gestern mit der Kulinarik Neuseelands beschäftigt haben, geht es heute über die Tasman Sea nach Australien. Wie in Neuseeland haben wir auch hier denselben Aufwand in Bezug auf Vorbereitung getroffen, um überall gut versorgt zu sein. Falls ihr an der Stelle weitere Tipps zur Recherche braucht – einfach melden!

Brunch Cafés

In allen größeren Städten gibt es wunderbare Cafés, die einem von 7 Uhr in der früh bis ca 15 Uhr mit perfektem Kaffee und Frühstücksgerichten versorgen. Egal, ob in Brisbane, Melbourne, Adelaide oder Sydney – überall findet man diese modernen Kaffeehäuser. Auf den Speisekarten finden sich Klassiker wie Eggs Benedict oder ein Avocado Sandwich. Darüber hinaus gibt es aber auch immer wieder neue Ideen und Kombinationen.

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Foodie Trip New Zealand

Wer unsere Reisen und Bilder verfolgt weiß ja schon: Essen ist immer ein wichtiger Teil unserer Reisen, um die Länder und die Kultur noch besser kennen zu lernen. Natürlich ist das hier eine sehr persönlich gefärbte Sicht auf die Foodie Szene und ist bestimmt nicht vollständig.

Wie auch für die restliche Reise haben wir uns im Vorfeld Zeit genommen, Locations online zu recherchieren. Dazu haben wir unter anderem verschiedene Food Blogs gelesen. Weitere Quellen waren lokale online Reiseführer wie zum Beispiel Time Out oder Urban List.

Das Ganze haben wir dann mit Bewertungen in Google Maps abgeglichen und dort Listen für die jeweiligen Orte und Länder angelegt. So vorbereitet hatten wir für jeden Ort eine erste Idee entwickelt von Orten, wo wir Essen gehen können.

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Australia einzigartige Tierwelt

No one wants to kill you!

Wenn ich Leuten von unseren Australien Reise erzählte war eine häufige Antwort – da will ich nicht hin – da gibt es zu viele Tiere, die einem umbringen wollen. Bis zu einem gewissen Grad stimmt das auch. In Australien gibt es die tödlichsten Spinnen, Schlangen, Krokodile und Quallen. Seien wir aber mal ehrlich – wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass man einem solchen Tier wirklich begegnet?

Durch einen Spinnenbiss ist seit 40 Jahren niemand mehr gestorben. An Schlangenbissen oder durch Krokodile sterben höchstens 1 oder 2 Menschen pro Jahr. Also da ist es doch deutlich gefährlicher, hier über die Straße zu gehen, oder?

Genug von den gefährlichen Tieren – sprechen wir über die Tiere, denen wir auf unserer Australienreise begegnet sind und fangen wir mit den fliegenden Vertretern an.

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Tierische Begegnungen – Neuseeland und Fiji

Seit wir zurück sind ist eine der häufigsten Fragen – was für Tiere habt ihr gesehen? Deshalb hier eine kleine Auflistung und das eine oder andere Bild von unseren liebsten tierischen Begegnungen.

Kiwi, Kea und Korora – Vögel Neuseelands

Neuseeland war früher ein reines Vogelparadies. Von kleinen Zwergpinguinen (Korora) bis hin zu Moas und Haast Adlern war das Land hauptsächlich von fliegenden und laufendem Geflügel besiedelt. Einige davon sind längst ausgerottet und viele andere Arten sind heute sehr stark im Bestand bedroht.

Ok, ich seh hier einige Fragezeichen in den Gesichtern – Moas habt ihr ja gehört – aber Haast Adler was soll das sein?
Diese Adler waren die größten ihrer Art. 3m Spannweite und über 15kg Gewicht. Alles nur, um erfolgreich die riesigen Laufvögel, die Moas, erlegen zu können. Der Kampf zwischen riesigem Adler und 3,5m hohem Moa hört sich eher nach Tolkien an als nach 13. Jh. Aber zu diesem Zeitpunkt lebten beide Arten noch auf der Insel. Wenig später waren beide erfolgreich von den Maori ausgerottet worden – die Moas wurden gegessen, die Adler waren auch für Menschen gefährlich, und mussten deshalb weg.

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Reiseerlebnisse statistisch gesehen

Wir werden oft gefragt, wie teuer so eine Reise denn nun ist. Darauf gibt es keine leichte Antwort, weil jeder andere Schwerpunkte bei seiner Reise setzt und somit der Endbetrag völlig unterschiedlich sein kann.

Für uns war es eine „Once in a lifetime“ Reise. Aus diesem Grund haben wir viele auch teurere und luxuriösere Unternehmungen mit rein genommen.

Hier eine kleine Übersicht an Statistiken, die nicht unbedingt eine Kostenaufstellung ist, vielmehr eine willkürliche Zusammenstellung von Zahlen, Daten, Fakten:

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Tjukurpa – Basis für Gesellschaft und Religion

Wir haben in unserer Zeit in Australien nur sehr wenig über die Geschichte und Kultur der Aborgines erfahren. Bei jedem Gespräch oder Museumsbesuch hatten wir das Gefühl, nur die Oberfläche dieser komplexen Kultur zu streifen.

Erst bei unserem Ausflug ins rote Herz Australiens bekamen wir zum ersten Mal einen Zipfel dieses komplexen Themas zu fassen. Unsere beiden Guides gaben uns mit ihren Geschichten Denkanstöße, um dieses komplexe Thema ein bisschen besser zu verstehen.

Die folgende Liste stellt eine persönliche Sichtweise und keine absolute Wahrheit dar. Es ist eher eine Diskussionsgrundlage, die sich ständig weiterentwickelt.

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Das letzte große Abenteuer – Coming Home!

Die Strecke von Sydney nach München ist lang – sehr lang. Natürlich weiß man das ja vorher, aber wenn man jeden dieser Kilometer abfliegen, muss merkt man erst wieder, wie weit wir wirklich weg waren.

Unsere Rückreise führte über Singapur zurück nach München. Wobei der erste Flug mit guten 7h Flug schon fast im Nahbereich liegt ist der zweite nach München mit über 12h die richtige Langstrecke.

Changi Airport Singapur

Dieses Jahr wurde der Flughafen in Singapur zum wiederholten Mal zum besten Flughafen der Welt gewählt. Die Begründung warum ist recht simpel. Der Flughafen bietet für jeden Geschmack und Geldbeutel Angebote, die einen Stop Over zum Erlebnis machen. Hier gibt es neben hunderten Shops und Restaurants einen Schmetterlingsgarten, ein Schwimmbad und IMAX Kino.

Auch wir hatten extra einen längeren Stop Over für den Rückflug eingeplant, um eine der neueren Attraktionen – das Jewel – zu erkunden. Das bemerkenswerteste Feature dieser neuen Erlebniswelt ist der höchste Indoor Wasserfall der Welt mit einer Fallhöhe von 40m. Im Herzen des Jewels haben die Architekten eine grüne Oase mit unendlich vielen Pflanzen rund um den Wasserfall geschaffen. Besonders abends ist das Arrangement äußerst spektakulär, da der Wasserfall in vielen verschiedenen Farben angestrahlt wird.

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Sydney – letzte Eindrücke unserer Reise

Nachdem wir am Montag Abend etwas später als gewünscht in Sydney angekommen sind, wurden so wichtige Dinge wie Wäsche waschen und umpacken auf den Dienstag morgen verschoben. Dadurch verkürzte sich zwar die Zeit, die wir in Sydney für Sightseeing haben um ein paar Stunden, aber nach den vielen Eindrücken in den letzten Tagen wollten wir es sowieso etwas ruhiger angehen lassen.

Wendy’s Secret Garden

Für den Nachmittag hatten wir uns dann ein eher unbekanntes Stück Sydney ausgesucht. Im Schatten der Harbour Bridge und versteckt hinter den Eisenbahngleisen befindet sich ein verwunschener Garten. Wendy’s Secret Garden entstand durch die Vision und Tatkraft einer Frau – Wendy Whiteley. 1992 nach dem Tod ihres Mannes suchte sie nach einem neuen Sinn im Leben und fand ihn mehr oder minder direkt vor der Haustür. Ein verwildertes und verlassenes Bahngrundstück, dass sie mit viel Tatkraft und Engagement von allem Müll und Unkraut befreit. Nach und nach setzte sie ihre Vision eines Garten in die Tat um und erschuf ein kleines Paradies aus verschlungenen Pfaden, Treppen und kleinen Ruheoasen. 4 kleine Feenhäuser kann man hier finden, aber auch Kookaburrahs und Truthähne. Ein schöner Ort zum Ausruhen und die Seele baumeln lassen. Und mit ein bisschen Glück trifft man auch die Visionärin selbst, wie sie weiter an ihrem Garten arbeitet oder einfach nur die Pflanzen mit Wasser versorgt.

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