Wie schon angedeutet sind wir ab heute ohne Wifi – deshalb leider nur ein kurzes Update mit viel zu wenig Photos, um dem heutigen Tag gerecht zu werden.
Wie schon bekannt hieß es heute wieder um 5:30 Uhr aufstehen, um die frühen Tiere (wer es glaubt) zu erwischen. Kurz nach 6Uhr Abfahrt – und wie bekannt machten sich die Tiere doch etwas rar. Doch nachdem wir nach und nach die üblichen Verdächtigen gespottet hatten, machte wir einen kurzen Raststop bei einem Aussichtspunkt, an dem aus wir prustende Flußpferde, ein Krokodil und einen Fischadler entdeckten. Danach auf der langweiligsten Straße überhaupt (da fuhr außer uns niemand) – auf einmal 2 Löwen – völlig für uns allein, kein anderes Auto weit und breit. Die eine Löwin schlief friedlich, während die andere gelangweilt in die Gegend schaute – was für einmaliges Erlebnis, so allein mit den beiden Damen zu sein.
Kurz darauf ging es auf einmal Schlag auf Schlag – kurz vor unserem Raststop in Tshokwane auf einmal ein Rudel Wildhunde auf der Straße – alle blutverschmiert frisch vom Frühstück! So rannten sie durch die stehenden Autos (auch nur ganz wenige), bis sie wieder im Unterholz verschwanden. Völlig unerwartet, diese Tiere auf der Hauptstraße anzutreffen. Vor lauter Begeisterung hätten wir die beiden Büffel auf der anderen Straßenseite fast übersehen!
Nach so viel Erlebnissen dachten wir, das reicht uns für den Tag – aber weit gefehlt! Kaum hatten wir uns mit Toastbrot und Pie gestärkt und waren zurück auf der Straße, entdeckte ein Auto vor uns einen Leoparden im Baum. Wir hatten einen idealen Logenplatz und konnten den Leoparden perfekt beobachten. Er war sichtlich müde und gähnte ein ums andere Mal – schlafen war aber so gar nicht drin – denn unterm Baum lauerten die Hyänen, um etwas von seinem Mittagessen abzubekommen – das der Parder hoch oben im Baum versteckt hatte. Unfassbar, so viele Highlights nacheinander zu erleben.

Doch das war noch nicht alles – bei einem weiteren Aussichtspunkt konnten wir große Herden von Zebras und Gnus beobachten und sogar eine große Herde Elefanten, die die Affen auf die Bäume jagten – die waren so gar nicht glücklich darüber!
Das muss es doch nun gewesen sein, oder? Nein, trotz des einsetzenden Dauernieseln entdeckten wir kurz vor unserem Restcamp noch eine letzte Löwin – die hatte beschlossen, sich die Autos aus der Nähe anzuschauen und kam bis auf wenige Meter an meine Autoscheibe heran – das ist schon etwas anderes so in freier Wildbahn.
Aber Schluss für heute – leider ohne viele Bilder, die liefern wir wahrscheinlich erst in Deutschland nach, da das Netz sehr schwach ist!
