Road to Aswan – Street Life: noch lebendiger

Irgendwie war ich gestern doch zu optimistisch, was die Straßenverhältnisse in Ägypten betrifft…. Unser heutiger Transfertag mit 2 Tempelstopps auf dem Weg nach Aswan war deutlich schwieriger und erlebnisreicher als gestern. Aber der Reihe nach:

Teil 1 Roadtrip to Edfu (3h)

Ich bleib dabei, ich kann es immer noch nicht verstehen, dass die Pensionen in Ägypten Frühstück so spät anbieten – was nützt es mir, wenn um 6Uhr das Gate ins Tal der Könige öffnet, aber unsere Pension völlig verwirrt schaut, wenn wir um 7Uhr frühstücken wollen? Heute hatten wir unseren Start nach Assuan extra um eine halbe Stunde nach hinten verschoben, damit wir um 7 noch etwas frühstücken können. Leider waren wir um diese Zeit noch recht allein im Luxor Guest House. Außer der allseits beliebten winzigen Hauskatze war niemand da. Diese war aber wie immer sehr laut und sehr anhänglich. Der erste Angestellte schlurfte um 07:15 auf die Dachterasse und schaute uns völlig verwirrt an – keiner wusste mehr vom Vorabend, dass wir vielleicht was essen wollen – so durchatmen – mehr ägyptisch und weniger deutsch denken und dann geht das schon…

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Das Lied der Straße: Dendera und Abydos

Neuer Tag, neue Tempel: heute ging es ein gutes Stück raus aus Luxor, um zwei weitere beeindruckende Tempelanlagen nördlich von Luxor zu erkunden – aber zuerst einmal musste man da auch hinkommen. Und wer wäre dafür besser geeignet als unser erster Taxifahrer, der uns schon sicher aus Hurghada hierhergefahren hatte?

Road to Abydos

Auf dem Weg nach Abydos durften wir mal wieder ein paar neue Verkehrsregeln kennenlernen. Zuerst einmal wird eine 4 spurige Autobahn bedarfsgerecht genutzt. Sprich auf den beiden räumlich getrennten Fahrspuren wird nicht das rechte Band 2 spurig nach Norden benutzt und auf der Gegenseite 2 spurig nach Süden gefahren – nein, das wäre zu einfach. Vielmehr werden beide Seiten mit Gegenverkehr befahren. Auch unser Fahrer wechselte ziemlich schnell die Autobahnseite – warum – weil die Seite besser geteert ist und man deshalb schneller fahren kann – ganz einfach. So bretterten wir mit 100 Sachen als Geisterfahrer mehrere Kilometer durch die Wüste. Der Verkehr ist nicht sehr dicht und man kann auch sehr weit sehen – aber es ist schon ein neues Fahrgefühl.

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Luxor – neue Perspektiven

Heute war unser Programm im Vergleich zum ersten Tag fast schon überschaubar. 2 Tempel, ein Museum, die langweiligste Prachtstraße der Welt und ein bisschen die Welt von oben betrachten. Trotzdem mussten wir wieder einmal früh raus – sehr früh. Unsere Abholzeit für unser erstes Abenteuer des Tages war 5 Uhr!

Ballon fahren – Faszination und Geduldsproben.

Ballon fahren gehört eindeutig zu den Must Items eines Urlaubs in Luxor. Dieses Erlebnis wird vor allem rund um den Sonnenaufgang angeboten und deshalb muss man früh starten. Und ja, es ist auf jeden Fall ein einmaliges Erlebnis – aber man sollte auf jeden Fall eine gehörige Portion Geduld mitbringen. Sonnenaufgang ist um halb 7 – deshalb kam uns der Start um 5 Uhr schon recht früh vor – aber was wissen wir schon vom Ballon fahren 😉

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Luxor – West Bank Gräber und Tempel

Für unseren ersten vollen Tag in Luxor hatten wir uns gleich mal ein Mammutprogramm aufgeladen. Uns war es schon vorher klar, dass es dank der Fülle an Top-Sehenswürdigkeiten schwer werden würde, das alles in 3 Tage Luxor reinzupacken. Deshalb war unsere Idee für den ersten Tag selbst für unsere Verhältnisse ambitioniert:
Grob zusammengefasst haben wir heute an 6 verschiedenen Standorten 15 Gräber und 3 Tempel besichtigt. Das war auch genauso überwältigend, wie es sich anhört ;-). Ganz ehrlich hat sich das wirklich gelohnt und selbst das letzte Grabmal war noch einmal ein richtiges Highlight!

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Luxor – langer Weg – spannendes Ziel

Wie alles begann

Heute war es nun endlich so weit: Nach Wochen der Planung haben wir unser e-Visa und unsere 56 Eintrittstickets zusammengepackt und sind heute morgen nach Ägypten geflogen. Unser erster kleiner Luxus war, dass wir uns wegen des frühen Abflugs ein Hotel (Park / Sleep and Fly) gegönnt haben und so um 5 Uhr morgens irgendwo aus dem Münchner Outback zum Flughafen geshuttelt wurden.

Unser Flug – Oder: warum denn ausgerechnet Hurghada?

Grundsätzlich ist unser Trip nach Ägypten als Kulturtrip deklariert 😉 Deshalb war die ursprüngliche Planung, nach Kairo zu fliegen. Aber da die Flüge in die Hauptstadt 3mal so teuer waren, wie die Billigflieger nach Hurghada, wurde es also eine etwas längere Anreise an den Nil 😉

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Viktorianisches Kekserlebnis

Nach dem letzten kitschigen Sonnenuntergang brach heute unser letzter Tag auf der Insel an. Da unser Flug ja erst um 20:30 Uhr gehen sollte, hatten wir ja noch jede Menge Zeit, um weitere Dinge auf dieser faszinierenden Insel zu entdecken.

Scenic Drive mit einsamen Stränden

Da wir in der Zwischenzeit ja ganz im Norden angekommen waren und der Flughafen ganz im Süden liegt, hatten wir uns für den Tag vorgenommen einfach gemütlich die Ostküste hinunterzugondeln bis nach Mahebourg. Dort hatten wir uns noch 3 Programmpunkte zum Abschluss vorgenommen. Aber erstmal ging es los mit dem Sightseeing – und das sollte doch fast zur längsten Etappe der ganzen Reise werden. Fast 100Km fuhren wir durch verschiedene Küstenabschnitte immer entlang der Ostküste von Mauritius. Alle paar Kilometer wechselt die Art der touristischen Infrastruktur, die Vegetation und die Art des Wasserzugangs.

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Sonnenuntergang zum Abschied

Heute, an unserem letzten ganzen Tag auf Mauritius, hatten wir nur noch einen einzigen Besichtigungspunkt – ansonsten ging es heute hautsächlich darum, auszuruhen und noch einmal die Sonne, dass Meer und die ganze Stimmung zu genießen. Und natürlich auch sich um das Federvieh beim Frühstück zu kümmern. Der kleine Kardinalsvogel frisst uns auf jeden Fall schon mal aus der Hand 😉

Notre-Dame Auxiliatrice de Cap Malheureux

Aber zurück zum Anfang – unser letztes touristisches Highlight war die bekannteste Kirche der Insel. Dabei geht es vor allem um ihre Lage am Cap Malheureux. Den genauen Namen wissen bestimmt die meisten Touristen nicht – genauso wenig, wie alt sie ist und so weiter. Warum ist sie dann aber die meistfotografierte Kirche der Insel? Das liegt an ihrem tiefroten Dach, das einen faszinieren Kontrast mit dem blauen Meer im Hintergrund bildet. Das zusammen ergibt eines der schönsten Fotomotive der Insel und in jeder Beschreibung zu Mauritius ist diese Kirche zu sehen.

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Abenteuer mit Kayaks

Heute war unser letzter großer Programmpunkt in unserem Mauritiusurlaub: Eine Kayaktour nach Amber Island. Die ganze fröhliche Partie sollte insgesamt 3h dauern und der Kayakanteil davon sollte eher gering sein. Deshalb dachten wir, wir paddeln die paar Meter da rüber und dann Insel erkunden, Erfrischungen, Baden und zurück – aber wieder einmal stellten wir fest, dass man sich bei so Unternehmungen doch auf Unwägbarkeiten einstellen muss 😉

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Pflanzenpracht, Zucker, Kaffee und Strand

Für alle, die gespannt auf eine Antwort warten, ob wir doch noch Badevergnügen gefunden haben, kann ich nur sagen – ja, wir haben den richtigen Strand für uns gefunden – aber ich will mal nicht vorgreifen, denn heute Stand für uns das letzte große touristische Highlight der Insel an – der botanische Garten. Vorher gab es erst einmal Frühstück im Hotel – sehr schön gemacht und auch sehr reichhaltig. Währenddessen bekamen auch die lokalen Vögel ihr Frühstück und ließen sich dabei herrlich beobachten. So machten wir uns recht spät für unsere Verhältnisse auf den Weg nach Pamplemousses, wo der botanische Garten liegt.

Sir Seewoosagur Ramgoolam Botanical Garden

Zu erst einmal: ja, der Ort heißt wie die Frucht. Die Franzosen haben die Gegend so benannt, weil hier so viele Grapefruitbäume rumstanden – die sind nicht etwa heimisch auf Mauritius – nein, vielmehr haben die Holländer die aus Java mitgebracht und hier angebaut – Pampelmuse ist auch ein holländische Wortschöpfung aus dick und zitronig. Ich hör jetzt aber lieber auf, sonst muss ich hier auch noch den Unterschied zwischen Pampelmuse und Grapefruit erklären – und das würde doch definitiv zu weit führen 😉

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Escale Creole – faszinierendes Esserlebnis

So schnell waren unsere beiden Tage an der Ostküste vorbei und wir mussten heute morgen Abschied nehmen von unserem schönen Balkon und Pool. Aber wir haben ja noch 4 Nächte im Norden der Insel gebucht und waren schon sehr gespannt, was der Norden der Insel im Vergleich zu den beiden anderen Regionen zu bieten hat.

Restaurant Escale Creole

Bevor es aber in den hohen Norden der Insel ging, hatten wir uns heute Nachmittag noch einen Besuch in dem angesagtesten creolischen Restaurant der Insel vorgenommen. Seit 1996 kocht hier Maman Majo Herzensküche. Authentische creolische Küche, die mit viel Liebe und Begeisterung für gute Zutaten und einzigarte Geschmäcker in der Küche gezaubert werden. Dazu kommt noch die Tochter, die sich um das Wohl der Gäste kümmert. Für dieses Erlebnis verlassen verwöhnte Touristen sogar für ein Mittagessen ihre Luxusresorts an den Küsten dieser Insel. Denn das Restaurant liegt nicht irgendwo an der Küste, vielmehr in Moka, einem eher wenig touristisch geprägten Ort im Landesinneren.

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