Katamaranausflug zur Isle aux Cerf

Nachdem wir uns ja die letzten Tage das Wasser eher mit ausreichend Abstand betrachtet haben, dachten wir uns: heute ist der große Tag, an dem wir uns auf’s Wasser begeben ;-). Wir hatten uns auf Get your Guide verschiedene Optionen für einen Bootsausflug angeschaut und uns schließlich dazu entschlossen, diesen Tagestrip im Osten der Insel zu buchen.

Heute hatten wir keine lange Anfahrt, nur wenige Kilometer trennten unsere Pension und den Anlegesteg. Das spannende dabei war, dass man auf dem Weg zum Pier durch die Außenbereiche des Luxusresorts Shangri-La fahren musste. Auch für den Parkplatz vom Pier wurde man von einem freundlichen Wachmann noch einmal kontrolliert, ob man hier überhaupt etwas zu suchen hat.

Am Pier waren wir etwas überrrascht, wie viele Menschen hier auf Boote warteten. Aber es stellte sich schnell heraus, dass die meisten auf dem Weg zum Golfplatz auf der gegenüberliegenden Insel waren.

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Alles dreht sich um die Vanille

Wie bereits gestern erwähnt sollte der heutige Tag etwas ruhiger werden, damit wir die vielen neuen Eindrücke der letzten Tage auch mal verarbeiten können 😉 Also war der Plan, uns von der Westküste an die Ostküste zu verlegen. Das sind immerhin rund 40km und man muss einmal durch das große urbane Zentrum im Herz der Insel. Unterwegs hatten wir uns eine Tour auf einer Vanille-Plantation gebucht, um mehr über diese teure Nutzpflanze zu erfahren.

Nach einem exzellenten kalten Kaffee ging es auch schon los. Natürlich im Schneckentempo – irgendwas ist immer los auf den Straßen von Mauritus, und bis auf Ausnahmen ist das eher stehend als rasend. Busse müssen Fahrgäste aussteigen lassen, irgendwer muss mit ein einem Ladenbesitzer ein Schwätzchen vom Autofenster aus halten, LKWs voller Zuckerohr, die kaum den Berg hinauf kommen oder das eigene Gefährt, das bei jedem sanften Hügel im 3. Gang ins Schwitzen gerät. Egal, irgendwie haben wir die 35km bis zur Plantage in rekordverdächtigen 55min geschafft.

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Touristenprogramm mit Besuch bei Shiva

Heute haben wir uns die weiteren touristischen Attraktionen in den südlichen Bergen Mauritius‘ vorgenommen. Vor allem ging es hierbei um Geologie, Fauna, Wasserfälle, Ausblicke und das größte Hindu-Heiligtum des Landes.

Los ging der Tag zum wiederholten Male bei unseren kleinen französischen Bäckerei, die luftige Baguettes, herrliche Pain au Chocolat und Kaffee verkauft. Obwohl die Franzosen die Insel vor 200 Jahren verlassen haben, haben die Einwohner lieber das französische Savoir Vivre beibehalten, als die englische Küche zu adaptieren. Heute waren wir zusätzlich mit Salami und Käse ausgestattet, so dass wir mit einem guten Picknick in den Tag starten konnten.

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Hitzeschlacht mit 11 X Rum

Für heute hatten wir uns ein bisschen mehr auf die Agenda geschrieben als die letzten beiden Tage. Wandern, Essen, Rumdestillerie und natürlich Baden mit Sonnenuntergang! Aber beginnen wir am frühen Morgen – und wenn ich früh sage, meine ich leider doch nicht früh genug 😉

Wanderung (Le Morne Brabant)

Der Tag startete deutlich vor 6 Uhr, damit wir noch rechtzeitig vor Hitze und Touristenandrang am Berg ankommen. Bis heute morgen hatten wir immer Sorgen, dass die Wanderung nicht klappen könnte, weil es regnen könnte und der Weg dann hinauf auf diesen Monolithen zu gefährlich wird – unglaublich wie man manchmal so komplett daneben liegen kann! Denn es war nicht der Regen, der uns zur Vernunft brachte, um die Wanderung an geeigneter Stelle abzubrechen – Nein, es war die wahrlich unfassbare Hitze, die bereits um 7 Uhr 28 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit im Gepäck hatte.

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Black River Gorges – Berge statt Meer

Heute also unser erster Ausflug in die Berge, um ein bisschen die Schönheit des Landesinneren zu entdecken. Wir hatten uns den Black River Nationalpark ausgesucht, weil er von uns aus schnell erreichbar ist und außerdem nicht so touristisch bekannt ist, wie zum Beispiel die 7 Waterfalls in Tamerind. Die Anfahrt waren wieder so ca. 25km und 40min. Unser Auto durfte sein erstes tiefes Schlagloch testen und was soll ich sagen, das Fahrwerk ist nicht noch schwammiger geworden – also alles in Butter 😉

Pilgrimage Hike (7km – 300HM)

Da wir uns ja immer noch an die Hitze gewöhnen müssen, haben wir es heute etwas ruhiger angehen lassen. Wir haben eine Rundtour zu zwei Aussichtspunkten gewählt, von denen man die verschiedenen Berge, Schluchten und auch das Meer sehen konnte. Los ging es an einem wunderschönen Parkplatz mit sauberen Toiletten und vielen schattigen Picknick Plätzen.

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Port Louis – Hauptstadt der Kulturen

Für unseren ersten ganzen Tag auf der Insel hatten wir einen Ausflug in die Hauptstadt geplant. Auf dem Programm stand eine Tour mit Streetfood, Streetart und Geschichte der Insel. Natürlich ging es erst einmal 25km von Flic on Flac über spannende, Google Maps unbekannte Straßen, ein Stück nach Norden in die Hauptstadt Mauritius. Mit gerade einmal 150.000 Einwohner ist sie eher etwas überschaubarer – aber den Verkehr einer Großstadt hat sie schon ganz gut drauf 😉

Zum Glück startete unsere Tour an der Waterfront, dem touristischen Zentrum der Stadt. Deshalb gab es auch einen großen Parkplatz für unser kleines Gefährt – die Parkgebühr von 1,5 Euro für einen halben Tag ist dabei auch sehr fair. Damit wir für den Tag fit und wach waren, gab es erst einmal einen großartigen Flat White bei Cafe´ Lux . So gestärkt ging unsere Tour mit unserem Guide mit dem ersten Kulturteil los.

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Mauritius – Trauminsel im Indik

Es gibt Inseln, die sind für viele Menschen Sehnsuchtsorte, so in der Kategorie einmal im Leben oder Hochzeitsreise. Mauritius gehört da definitiv mit dazu. Jeder, dem wir erzählten, dass es im November nach Mauritius geht, hatte sofort einen verträumten Blick oder eine Geschichte parat. Also schauen wir mal, ob die Insel das hält, was sie verspricht.

Anreise

Wie bei den meisten exotischen Zielen muss man erst einmal die Strapazen eines Langstreckenflugs erdulden bis sich die Tore zum Paradies öffnen. Obwohl Emirates täglich zwei A380 mit zusammen fast 1000 Person auf die Insel schaufelt, hatten sie nicht das passende Angebot für uns. Aus diesem Grund ging es wie im Mai wieder über Istanbul mit Turkish Airlines auf die Frühlingsseite des Äquators. Zum Flug gibt es wenig zu sagen. Um 2 Uhr morgens durch die Nacht nach Mauritius ist schon eher etwas für Enthusiasten. Dieses Mal war das Essen eher etwas mau – aber insgesamt war das Erlebnis ganz ok.

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Zentralasien – eine Zusammenfassung

Wie am Ende jeder großen Reise versuche ich noch einmal, eine kurze Pause im Alltag zu finden und eine kurze Zusammenfassung über unsere Planung, Reiseroute und Kosten zu geben.

Reiseroute

Tag

Ort

Highlights

1

München – Istanbul -Tashkent

Flug Turkish Airlines

2

Tashkent (UZ)

Chorsu Bazar, Amur Temur Square, Metrostationen

3-4

Samarkand

Shohi Zinda Nekropolis, Registan, Siyob Bazar,

Bibikhanum Moschee

5-6

Buchara

Kalyan Minarett, Altstadt, Madrassas, Ark Fortress, Ismail Samanis Mausoleum, Chor Minor

7-8

Khiva

Altstadt, Kalta Minor Minarett, Stadtmauer, Pahlavan Mahmud Mausoleum

9

Chudschand

Museum, Park, Moschee und Bazar

10-12

Almaty

Kok Tobe Hill, Coffee Culture, Green Baazar,
Christi-Himmelfahrt Kathedrale,
Tagesausflug Issyk Lake und Bear Waterfall

13-14

Bishkek

Ala-Too Square

15-17

Karakol

Dungan Family Dinner, Ak-Suu Hot Springs, Bazaar, Dungan Mosque, Kathedrale der Heiligen Dreieinigkeit,

Ausflug Seven Bulls, Sommerwiese, Wasserfall

18-20

Tosor

Issyk-Kul, Jurten, Fairytale Canyon, Barskoon Tal Wasserfälle und Gagarin

21

Bishkek – Istanbul – München

Rückflug Turkish Airlines

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Letzte Impressionen Issyk-Kul – Bishkek

So, wir sind am Ende unserer Reise angelangt. Im Moment sitzen wir gemütlich in einem guten Hotel in Bishkek und lassen die letzten Tage Revue passieren. Morgen Vormittag nimmt uns Turkish Airlines wieder zurück nach München via Istanbul.

Der Tag begann recht früh in Tonja s Yurt Camp. Obwohl es eigentlich erst gegen 8 Frühstück gibt, lockte uns der Sonnenschein nach der kalten und regnerischen Nacht vor unsere Jurten. Es war wie immer eine sehr entspannte Stimmung und es machte einfach Freude dabei zuzuschauen, wie der Samowar angefeuert wird und dunkle Rauchwolken zum Himmel schickt, um das Wasser für unseren morgendlichen Tee zuzubereiten. Der Tee ist eine spannende Mischung aus schwarzem Tee und lokal zusammengepflückten Kräutern und schmeckt richtig gut. Außerdem ist man auch diesen Morgen wieder gespannt, was es zu Essen gibt. Am Vorabend gab es zum Beispiel eine sehr rustikale Suppe mit Siedfleisch, Kraut, Kartoffeln, Karotten und sonstigem Gemüse. Durch die lange Kochzeit war sie so voller Aromen und Geschmack, dass es eine Freude war, sie in sich hineinzulöffeln.

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Auf den Spuren Gagarins

So langsam neigt sich unser Urlaub dem Ende entgegen. Zum Abschluss durften wir heute auf den Spuren eines der größten Helden der Sowjetunion und der Raumfahrt wandeln – Juri Gagarin.

Unser heutiger Ausflug führte uns vom Seeufer unseres Camps tief hinein in das Barskoon Tal. Hier stehen 2 Denkmäler für Juri Gagarin und es gibt einen Wasserfallweg, der nach ihm benannt ist. Heute wollten wir eine gemütliche Runde von 2h laufen, um die verschiedenen Wasserfälle zu besichtigen.

Los ging es dieses Mal mit einem alten Mercedes, der uns die knappe Stunde über Stock und Stein bis auf über 2400m in das Tal hineinbrachte. Natürlich alles über Schotter, aber das stört so einen alten Benz ja nicht 😉

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