Category : Mauritius 2025

Viktorianisches Kekserlebnis

Nach dem letzten kitschigen Sonnenuntergang brach heute unser letzter Tag auf der Insel an. Da unser Flug ja erst um 20:30 Uhr gehen sollte, hatten wir ja noch jede Menge Zeit, um weitere Dinge auf dieser faszinierenden Insel zu entdecken.

Scenic Drive mit einsamen Stränden

Da wir in der Zwischenzeit ja ganz im Norden angekommen waren und der Flughafen ganz im Süden liegt, hatten wir uns für den Tag vorgenommen einfach gemütlich die Ostküste hinunterzugondeln bis nach Mahebourg. Dort hatten wir uns noch 3 Programmpunkte zum Abschluss vorgenommen. Aber erstmal ging es los mit dem Sightseeing – und das sollte doch fast zur längsten Etappe der ganzen Reise werden. Fast 100Km fuhren wir durch verschiedene Küstenabschnitte immer entlang der Ostküste von Mauritius. Alle paar Kilometer wechselt die Art der touristischen Infrastruktur, die Vegetation und die Art des Wasserzugangs.

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Sonnenuntergang zum Abschied

Heute, an unserem letzten ganzen Tag auf Mauritius, hatten wir nur noch einen einzigen Besichtigungspunkt – ansonsten ging es heute hautsächlich darum, auszuruhen und noch einmal die Sonne, dass Meer und die ganze Stimmung zu genießen. Und natürlich auch sich um das Federvieh beim Frühstück zu kümmern. Der kleine Kardinalsvogel frisst uns auf jeden Fall schon mal aus der Hand 😉

Notre-Dame Auxiliatrice de Cap Malheureux

Aber zurück zum Anfang – unser letztes touristisches Highlight war die bekannteste Kirche der Insel. Dabei geht es vor allem um ihre Lage am Cap Malheureux. Den genauen Namen wissen bestimmt die meisten Touristen nicht – genauso wenig, wie alt sie ist und so weiter. Warum ist sie dann aber die meistfotografierte Kirche der Insel? Das liegt an ihrem tiefroten Dach, das einen faszinieren Kontrast mit dem blauen Meer im Hintergrund bildet. Das zusammen ergibt eines der schönsten Fotomotive der Insel und in jeder Beschreibung zu Mauritius ist diese Kirche zu sehen.

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Abenteuer mit Kayaks

Heute war unser letzter großer Programmpunkt in unserem Mauritiusurlaub: Eine Kayaktour nach Amber Island. Die ganze fröhliche Partie sollte insgesamt 3h dauern und der Kayakanteil davon sollte eher gering sein. Deshalb dachten wir, wir paddeln die paar Meter da rüber und dann Insel erkunden, Erfrischungen, Baden und zurück – aber wieder einmal stellten wir fest, dass man sich bei so Unternehmungen doch auf Unwägbarkeiten einstellen muss 😉

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Pflanzenpracht, Zucker, Kaffee und Strand

Für alle, die gespannt auf eine Antwort warten, ob wir doch noch Badevergnügen gefunden haben, kann ich nur sagen – ja, wir haben den richtigen Strand für uns gefunden – aber ich will mal nicht vorgreifen, denn heute Stand für uns das letzte große touristische Highlight der Insel an – der botanische Garten. Vorher gab es erst einmal Frühstück im Hotel – sehr schön gemacht und auch sehr reichhaltig. Währenddessen bekamen auch die lokalen Vögel ihr Frühstück und ließen sich dabei herrlich beobachten. So machten wir uns recht spät für unsere Verhältnisse auf den Weg nach Pamplemousses, wo der botanische Garten liegt.

Sir Seewoosagur Ramgoolam Botanical Garden

Zu erst einmal: ja, der Ort heißt wie die Frucht. Die Franzosen haben die Gegend so benannt, weil hier so viele Grapefruitbäume rumstanden – die sind nicht etwa heimisch auf Mauritius – nein, vielmehr haben die Holländer die aus Java mitgebracht und hier angebaut – Pampelmuse ist auch ein holländische Wortschöpfung aus dick und zitronig. Ich hör jetzt aber lieber auf, sonst muss ich hier auch noch den Unterschied zwischen Pampelmuse und Grapefruit erklären – und das würde doch definitiv zu weit führen 😉

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Escale Creole – faszinierendes Esserlebnis

So schnell waren unsere beiden Tage an der Ostküste vorbei und wir mussten heute morgen Abschied nehmen von unserem schönen Balkon und Pool. Aber wir haben ja noch 4 Nächte im Norden der Insel gebucht und waren schon sehr gespannt, was der Norden der Insel im Vergleich zu den beiden anderen Regionen zu bieten hat.

Restaurant Escale Creole

Bevor es aber in den hohen Norden der Insel ging, hatten wir uns heute Nachmittag noch einen Besuch in dem angesagtesten creolischen Restaurant der Insel vorgenommen. Seit 1996 kocht hier Maman Majo Herzensküche. Authentische creolische Küche, die mit viel Liebe und Begeisterung für gute Zutaten und einzigarte Geschmäcker in der Küche gezaubert werden. Dazu kommt noch die Tochter, die sich um das Wohl der Gäste kümmert. Für dieses Erlebnis verlassen verwöhnte Touristen sogar für ein Mittagessen ihre Luxusresorts an den Küsten dieser Insel. Denn das Restaurant liegt nicht irgendwo an der Küste, vielmehr in Moka, einem eher wenig touristisch geprägten Ort im Landesinneren.

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Katamaranausflug zur Isle aux Cerf

Nachdem wir uns ja die letzten Tage das Wasser eher mit ausreichend Abstand betrachtet haben, dachten wir uns: heute ist der große Tag, an dem wir uns auf’s Wasser begeben ;-). Wir hatten uns auf Get your Guide verschiedene Optionen für einen Bootsausflug angeschaut und uns schließlich dazu entschlossen, diesen Tagestrip im Osten der Insel zu buchen.

Heute hatten wir keine lange Anfahrt, nur wenige Kilometer trennten unsere Pension und den Anlegesteg. Das spannende dabei war, dass man auf dem Weg zum Pier durch die Außenbereiche des Luxusresorts Shangri-La fahren musste. Auch für den Parkplatz vom Pier wurde man von einem freundlichen Wachmann noch einmal kontrolliert, ob man hier überhaupt etwas zu suchen hat.

Am Pier waren wir etwas überrrascht, wie viele Menschen hier auf Boote warteten. Aber es stellte sich schnell heraus, dass die meisten auf dem Weg zum Golfplatz auf der gegenüberliegenden Insel waren.

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Alles dreht sich um die Vanille

Wie bereits gestern erwähnt sollte der heutige Tag etwas ruhiger werden, damit wir die vielen neuen Eindrücke der letzten Tage auch mal verarbeiten können 😉 Also war der Plan, uns von der Westküste an die Ostküste zu verlegen. Das sind immerhin rund 40km und man muss einmal durch das große urbane Zentrum im Herz der Insel. Unterwegs hatten wir uns eine Tour auf einer Vanille-Plantation gebucht, um mehr über diese teure Nutzpflanze zu erfahren.

Nach einem exzellenten kalten Kaffee ging es auch schon los. Natürlich im Schneckentempo – irgendwas ist immer los auf den Straßen von Mauritus, und bis auf Ausnahmen ist das eher stehend als rasend. Busse müssen Fahrgäste aussteigen lassen, irgendwer muss mit ein einem Ladenbesitzer ein Schwätzchen vom Autofenster aus halten, LKWs voller Zuckerohr, die kaum den Berg hinauf kommen oder das eigene Gefährt, das bei jedem sanften Hügel im 3. Gang ins Schwitzen gerät. Egal, irgendwie haben wir die 35km bis zur Plantage in rekordverdächtigen 55min geschafft.

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Touristenprogramm mit Besuch bei Shiva

Heute haben wir uns die weiteren touristischen Attraktionen in den südlichen Bergen Mauritius‘ vorgenommen. Vor allem ging es hierbei um Geologie, Fauna, Wasserfälle, Ausblicke und das größte Hindu-Heiligtum des Landes.

Los ging der Tag zum wiederholten Male bei unseren kleinen französischen Bäckerei, die luftige Baguettes, herrliche Pain au Chocolat und Kaffee verkauft. Obwohl die Franzosen die Insel vor 200 Jahren verlassen haben, haben die Einwohner lieber das französische Savoir Vivre beibehalten, als die englische Küche zu adaptieren. Heute waren wir zusätzlich mit Salami und Käse ausgestattet, so dass wir mit einem guten Picknick in den Tag starten konnten.

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Hitzeschlacht mit 11 X Rum

Für heute hatten wir uns ein bisschen mehr auf die Agenda geschrieben als die letzten beiden Tage. Wandern, Essen, Rumdestillerie und natürlich Baden mit Sonnenuntergang! Aber beginnen wir am frühen Morgen – und wenn ich früh sage, meine ich leider doch nicht früh genug 😉

Wanderung (Le Morne Brabant)

Der Tag startete deutlich vor 6 Uhr, damit wir noch rechtzeitig vor Hitze und Touristenandrang am Berg ankommen. Bis heute morgen hatten wir immer Sorgen, dass die Wanderung nicht klappen könnte, weil es regnen könnte und der Weg dann hinauf auf diesen Monolithen zu gefährlich wird – unglaublich wie man manchmal so komplett daneben liegen kann! Denn es war nicht der Regen, der uns zur Vernunft brachte, um die Wanderung an geeigneter Stelle abzubrechen – Nein, es war die wahrlich unfassbare Hitze, die bereits um 7 Uhr 28 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit im Gepäck hatte.

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Black River Gorges – Berge statt Meer

Heute also unser erster Ausflug in die Berge, um ein bisschen die Schönheit des Landesinneren zu entdecken. Wir hatten uns den Black River Nationalpark ausgesucht, weil er von uns aus schnell erreichbar ist und außerdem nicht so touristisch bekannt ist, wie zum Beispiel die 7 Waterfalls in Tamerind. Die Anfahrt waren wieder so ca. 25km und 40min. Unser Auto durfte sein erstes tiefes Schlagloch testen und was soll ich sagen, das Fahrwerk ist nicht noch schwammiger geworden – also alles in Butter 😉

Pilgrimage Hike (7km – 300HM)

Da wir uns ja immer noch an die Hitze gewöhnen müssen, haben wir es heute etwas ruhiger angehen lassen. Wir haben eine Rundtour zu zwei Aussichtspunkten gewählt, von denen man die verschiedenen Berge, Schluchten und auch das Meer sehen konnte. Los ging es an einem wunderschönen Parkplatz mit sauberen Toiletten und vielen schattigen Picknick Plätzen.

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