Archive : Auszeit

24h All Inclusive erleben

Nachdem wir die letzten 10 Tagen Ägypten hautnah erlebt haben, steht an unserem letzten Tag eine für uns ungewohntes Erfahrung an – All Inclusive Urlaub in Hurghada. Da unser Heimflug von Hurghada geht, mussten wir ja erst mal wieder zurück ans Rote Meer. Und da es keine direkte Umsteigmöglichkeit gab dachten wir uns, gönnen wir uns doch mal 24h Entspannung hier in einem Resort am Meer.

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GEM – Staunen zum Abschluss

Wie gestern angekündigt stand heute das letzte große Highlight auf dem Programm – das Grand Egyptian Museum. 10 Jahre haben wir darauf gewartet, dass dieses neue Museum endlich seine Pforten öffnet. Die Planung und Umsetzung des Museums war ähnlich komplex wie mancher deutsche Bahnhof, oder Flughafen. Die Grundsteinlegung war vor über 20 Jahren und seitdem wurstelt sich das Museum seiner Eröffnung entgegnen. Theoretisch ist der Bau und die Inneneinrichtung seit fast 10 Jahren fertig und seitdem wurde die Eröffnung für jedes Jahr zumindest in Aussicht gestellt. Im Herbst 2025 war es dann wirklich soweit und mit viel Tam Tam wurde das Museum der Öffentlichkeit übergeben.

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Road to Aswan – Street Life: noch lebendiger

Irgendwie war ich gestern doch zu optimistisch, was die Straßenverhältnisse in Ägypten betrifft…. Unser heutiger Transfertag mit 2 Tempelstopps auf dem Weg nach Aswan war deutlich schwieriger und erlebnisreicher als gestern. Aber der Reihe nach:

Teil 1 Roadtrip to Edfu (3h)

Ich bleib dabei, ich kann es immer noch nicht verstehen, dass die Pensionen in Ägypten Frühstück so spät anbieten – was nützt es mir, wenn um 6Uhr das Gate ins Tal der Könige öffnet, aber unsere Pension völlig verwirrt schaut, wenn wir um 7Uhr frühstücken wollen? Heute hatten wir unseren Start nach Assuan extra um eine halbe Stunde nach hinten verschoben, damit wir um 7 noch etwas frühstücken können. Leider waren wir um diese Zeit noch recht allein im Luxor Guest House. Außer der allseits beliebten winzigen Hauskatze war niemand da. Diese war aber wie immer sehr laut und sehr anhänglich. Der erste Angestellte schlurfte um 07:15 auf die Dachterasse und schaute uns völlig verwirrt an – keiner wusste mehr vom Vorabend, dass wir vielleicht was essen wollen – so durchatmen – mehr ägyptisch und weniger deutsch denken und dann geht das schon…

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Sonnenuntergang zum Abschied

Heute, an unserem letzten ganzen Tag auf Mauritius, hatten wir nur noch einen einzigen Besichtigungspunkt – ansonsten ging es heute hautsächlich darum, auszuruhen und noch einmal die Sonne, dass Meer und die ganze Stimmung zu genießen. Und natürlich auch sich um das Federvieh beim Frühstück zu kümmern. Der kleine Kardinalsvogel frisst uns auf jeden Fall schon mal aus der Hand 😉

Notre-Dame Auxiliatrice de Cap Malheureux

Aber zurück zum Anfang – unser letztes touristisches Highlight war die bekannteste Kirche der Insel. Dabei geht es vor allem um ihre Lage am Cap Malheureux. Den genauen Namen wissen bestimmt die meisten Touristen nicht – genauso wenig, wie alt sie ist und so weiter. Warum ist sie dann aber die meistfotografierte Kirche der Insel? Das liegt an ihrem tiefroten Dach, das einen faszinieren Kontrast mit dem blauen Meer im Hintergrund bildet. Das zusammen ergibt eines der schönsten Fotomotive der Insel und in jeder Beschreibung zu Mauritius ist diese Kirche zu sehen.

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Abenteuer mit Kayaks

Heute war unser letzter großer Programmpunkt in unserem Mauritiusurlaub: Eine Kayaktour nach Amber Island. Die ganze fröhliche Partie sollte insgesamt 3h dauern und der Kayakanteil davon sollte eher gering sein. Deshalb dachten wir, wir paddeln die paar Meter da rüber und dann Insel erkunden, Erfrischungen, Baden und zurück – aber wieder einmal stellten wir fest, dass man sich bei so Unternehmungen doch auf Unwägbarkeiten einstellen muss 😉

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Pflanzenpracht, Zucker, Kaffee und Strand

Für alle, die gespannt auf eine Antwort warten, ob wir doch noch Badevergnügen gefunden haben, kann ich nur sagen – ja, wir haben den richtigen Strand für uns gefunden – aber ich will mal nicht vorgreifen, denn heute Stand für uns das letzte große touristische Highlight der Insel an – der botanische Garten. Vorher gab es erst einmal Frühstück im Hotel – sehr schön gemacht und auch sehr reichhaltig. Währenddessen bekamen auch die lokalen Vögel ihr Frühstück und ließen sich dabei herrlich beobachten. So machten wir uns recht spät für unsere Verhältnisse auf den Weg nach Pamplemousses, wo der botanische Garten liegt.

Sir Seewoosagur Ramgoolam Botanical Garden

Zu erst einmal: ja, der Ort heißt wie die Frucht. Die Franzosen haben die Gegend so benannt, weil hier so viele Grapefruitbäume rumstanden – die sind nicht etwa heimisch auf Mauritius – nein, vielmehr haben die Holländer die aus Java mitgebracht und hier angebaut – Pampelmuse ist auch ein holländische Wortschöpfung aus dick und zitronig. Ich hör jetzt aber lieber auf, sonst muss ich hier auch noch den Unterschied zwischen Pampelmuse und Grapefruit erklären – und das würde doch definitiv zu weit führen 😉

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Katamaranausflug zur Isle aux Cerf

Nachdem wir uns ja die letzten Tage das Wasser eher mit ausreichend Abstand betrachtet haben, dachten wir uns: heute ist der große Tag, an dem wir uns auf’s Wasser begeben ;-). Wir hatten uns auf Get your Guide verschiedene Optionen für einen Bootsausflug angeschaut und uns schließlich dazu entschlossen, diesen Tagestrip im Osten der Insel zu buchen.

Heute hatten wir keine lange Anfahrt, nur wenige Kilometer trennten unsere Pension und den Anlegesteg. Das spannende dabei war, dass man auf dem Weg zum Pier durch die Außenbereiche des Luxusresorts Shangri-La fahren musste. Auch für den Parkplatz vom Pier wurde man von einem freundlichen Wachmann noch einmal kontrolliert, ob man hier überhaupt etwas zu suchen hat.

Am Pier waren wir etwas überrrascht, wie viele Menschen hier auf Boote warteten. Aber es stellte sich schnell heraus, dass die meisten auf dem Weg zum Golfplatz auf der gegenüberliegenden Insel waren.

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