Heute war unser letzter großer Programmpunkt in unserem Mauritiusurlaub: Eine Kayaktour nach Amber Island. Die ganze fröhliche Partie sollte insgesamt 3h dauern und der Kayakanteil davon sollte eher gering sein. Deshalb dachten wir, wir paddeln die paar Meter da rüber und dann Insel erkunden, Erfrischungen, Baden und zurück – aber wieder einmal stellten wir fest, dass man sich bei so Unternehmungen doch auf Unwägbarkeiten einstellen muss 😉
WeiterlesenPflanzenpracht, Zucker, Kaffee und Strand
Für alle, die gespannt auf eine Antwort warten, ob wir doch noch Badevergnügen gefunden haben, kann ich nur sagen – ja, wir haben den richtigen Strand für uns gefunden – aber ich will mal nicht vorgreifen, denn heute Stand für uns das letzte große touristische Highlight der Insel an – der botanische Garten. Vorher gab es erst einmal Frühstück im Hotel – sehr schön gemacht und auch sehr reichhaltig. Währenddessen bekamen auch die lokalen Vögel ihr Frühstück und ließen sich dabei herrlich beobachten. So machten wir uns recht spät für unsere Verhältnisse auf den Weg nach Pamplemousses, wo der botanische Garten liegt.
Sir Seewoosagur Ramgoolam Botanical Garden
Zu erst einmal: ja, der Ort heißt wie die Frucht. Die Franzosen haben die Gegend so benannt, weil hier so viele Grapefruitbäume rumstanden – die sind nicht etwa heimisch auf Mauritius – nein, vielmehr haben die Holländer die aus Java mitgebracht und hier angebaut – Pampelmuse ist auch ein holländische Wortschöpfung aus dick und zitronig. Ich hör jetzt aber lieber auf, sonst muss ich hier auch noch den Unterschied zwischen Pampelmuse und Grapefruit erklären – und das würde doch definitiv zu weit führen 😉
WeiterlesenKatamaranausflug zur Isle aux Cerf
Nachdem wir uns ja die letzten Tage das Wasser eher mit ausreichend Abstand betrachtet haben, dachten wir uns: heute ist der große Tag, an dem wir uns auf’s Wasser begeben ;-). Wir hatten uns auf Get your Guide verschiedene Optionen für einen Bootsausflug angeschaut und uns schließlich dazu entschlossen, diesen Tagestrip im Osten der Insel zu buchen.
Heute hatten wir keine lange Anfahrt, nur wenige Kilometer trennten unsere Pension und den Anlegesteg. Das spannende dabei war, dass man auf dem Weg zum Pier durch die Außenbereiche des Luxusresorts Shangri-La fahren musste. Auch für den Parkplatz vom Pier wurde man von einem freundlichen Wachmann noch einmal kontrolliert, ob man hier überhaupt etwas zu suchen hat.
Am Pier waren wir etwas überrrascht, wie viele Menschen hier auf Boote warteten. Aber es stellte sich schnell heraus, dass die meisten auf dem Weg zum Golfplatz auf der gegenüberliegenden Insel waren.
WeiterlesenAlles dreht sich um die Vanille
Wie bereits gestern erwähnt sollte der heutige Tag etwas ruhiger werden, damit wir die vielen neuen Eindrücke der letzten Tage auch mal verarbeiten können 😉 Also war der Plan, uns von der Westküste an die Ostküste zu verlegen. Das sind immerhin rund 40km und man muss einmal durch das große urbane Zentrum im Herz der Insel. Unterwegs hatten wir uns eine Tour auf einer Vanille-Plantation gebucht, um mehr über diese teure Nutzpflanze zu erfahren.
Nach einem exzellenten kalten Kaffee ging es auch schon los. Natürlich im Schneckentempo – irgendwas ist immer los auf den Straßen von Mauritus, und bis auf Ausnahmen ist das eher stehend als rasend. Busse müssen Fahrgäste aussteigen lassen, irgendwer muss mit ein einem Ladenbesitzer ein Schwätzchen vom Autofenster aus halten, LKWs voller Zuckerohr, die kaum den Berg hinauf kommen oder das eigene Gefährt, das bei jedem sanften Hügel im 3. Gang ins Schwitzen gerät. Egal, irgendwie haben wir die 35km bis zur Plantage in rekordverdächtigen 55min geschafft.
WeiterlesenTouristenprogramm mit Besuch bei Shiva
Heute haben wir uns die weiteren touristischen Attraktionen in den südlichen Bergen Mauritius‘ vorgenommen. Vor allem ging es hierbei um Geologie, Fauna, Wasserfälle, Ausblicke und das größte Hindu-Heiligtum des Landes.
Los ging der Tag zum wiederholten Male bei unseren kleinen französischen Bäckerei, die luftige Baguettes, herrliche Pain au Chocolat und Kaffee verkauft. Obwohl die Franzosen die Insel vor 200 Jahren verlassen haben, haben die Einwohner lieber das französische Savoir Vivre beibehalten, als die englische Küche zu adaptieren. Heute waren wir zusätzlich mit Salami und Käse ausgestattet, so dass wir mit einem guten Picknick in den Tag starten konnten.
WeiterlesenHitzeschlacht mit 11 X Rum
Für heute hatten wir uns ein bisschen mehr auf die Agenda geschrieben als die letzten beiden Tage. Wandern, Essen, Rumdestillerie und natürlich Baden mit Sonnenuntergang! Aber beginnen wir am frühen Morgen – und wenn ich früh sage, meine ich leider doch nicht früh genug 😉
Wanderung (Le Morne Brabant)
Der Tag startete deutlich vor 6 Uhr, damit wir noch rechtzeitig vor Hitze und Touristenandrang am Berg ankommen. Bis heute morgen hatten wir immer Sorgen, dass die Wanderung nicht klappen könnte, weil es regnen könnte und der Weg dann hinauf auf diesen Monolithen zu gefährlich wird – unglaublich wie man manchmal so komplett daneben liegen kann! Denn es war nicht der Regen, der uns zur Vernunft brachte, um die Wanderung an geeigneter Stelle abzubrechen – Nein, es war die wahrlich unfassbare Hitze, die bereits um 7 Uhr 28 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit im Gepäck hatte.
WeiterlesenBlack River Gorges – Berge statt Meer
Heute also unser erster Ausflug in die Berge, um ein bisschen die Schönheit des Landesinneren zu entdecken. Wir hatten uns den Black River Nationalpark ausgesucht, weil er von uns aus schnell erreichbar ist und außerdem nicht so touristisch bekannt ist, wie zum Beispiel die 7 Waterfalls in Tamerind. Die Anfahrt waren wieder so ca. 25km und 40min. Unser Auto durfte sein erstes tiefes Schlagloch testen und was soll ich sagen, das Fahrwerk ist nicht noch schwammiger geworden – also alles in Butter 😉
Pilgrimage Hike (7km – 300HM)
Da wir uns ja immer noch an die Hitze gewöhnen müssen, haben wir es heute etwas ruhiger angehen lassen. Wir haben eine Rundtour zu zwei Aussichtspunkten gewählt, von denen man die verschiedenen Berge, Schluchten und auch das Meer sehen konnte. Los ging es an einem wunderschönen Parkplatz mit sauberen Toiletten und vielen schattigen Picknick Plätzen.
WeiterlesenZentralasien – eine Zusammenfassung
Wie am Ende jeder großen Reise versuche ich noch einmal, eine kurze Pause im Alltag zu finden und eine kurze Zusammenfassung über unsere Planung, Reiseroute und Kosten zu geben.
Reiseroute
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Tag |
Ort |
Highlights |
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1 |
München – Istanbul -Tashkent |
Flug Turkish Airlines |
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2 |
Tashkent (UZ) |
Chorsu Bazar, Amur Temur Square, Metrostationen |
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3-4 |
Samarkand |
Shohi Zinda Nekropolis, Registan, Siyob Bazar, Bibikhanum Moschee |
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5-6 |
Buchara |
Kalyan Minarett, Altstadt, Madrassas, Ark Fortress, Ismail Samanis Mausoleum, Chor Minor |
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7-8 |
Khiva |
Altstadt, Kalta Minor Minarett, Stadtmauer, Pahlavan Mahmud Mausoleum |
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9 |
Chudschand |
Museum, Park, Moschee und Bazar |
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10-12 |
Almaty |
Kok Tobe Hill, Coffee Culture, Green Baazar, |
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13-14 |
Bishkek |
Ala-Too Square |
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15-17 |
Karakol |
Dungan Family Dinner, Ak-Suu Hot Springs, Bazaar, Dungan Mosque, Kathedrale der Heiligen Dreieinigkeit, Ausflug Seven Bulls, Sommerwiese, Wasserfall |
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18-20 |
Tosor |
Issyk-Kul, Jurten, Fairytale Canyon, Barskoon Tal Wasserfälle und Gagarin |
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21 |
Bishkek – Istanbul – München |
Rückflug Turkish Airlines |
Auf den Spuren Gagarins
So langsam neigt sich unser Urlaub dem Ende entgegen. Zum Abschluss durften wir heute auf den Spuren eines der größten Helden der Sowjetunion und der Raumfahrt wandeln – Juri Gagarin.
Unser heutiger Ausflug führte uns vom Seeufer unseres Camps tief hinein in das Barskoon Tal. Hier stehen 2 Denkmäler für Juri Gagarin und es gibt einen Wasserfallweg, der nach ihm benannt ist. Heute wollten wir eine gemütliche Runde von 2h laufen, um die verschiedenen Wasserfälle zu besichtigen.
Los ging es dieses Mal mit einem alten Mercedes, der uns die knappe Stunde über Stock und Stein bis auf über 2400m in das Tal hineinbrachte. Natürlich alles über Schotter, aber das stört so einen alten Benz ja nicht 😉
WeiterlesenTosor – staubige Oase am Issyk-Kul
Heute ist ja ein hoher muslimischer Feiertag, und unser Gastgeber in Karakol hatte schon Sorge, dass wir einen passenden Transport nach Tosor finden – aber das Glück war uns heute morgen gewogen und wir kamen genau zum richtigen Zeitpunkt zu unserem Minibus. Richtiger Zeitpunkt bedeutet in diesem Fall, dass der Bus schon so gefüllt war, dass nur noch wenige Leute fehlten, damit er abfahren kann. In diesen Ländern fahren die Minibusse nicht nach Fahrplan – vielmehr warten sie, bis sie voll sind und machen sich dann auf die Reise. Unterwegs wird dann munter in jeder Stadt oder auch mal auf freier Strecke durchgetauscht. Unser Fahrer war mit Begeisterung bei der Sache und die 100km bis Tosor verflogen in kurzen 90min.
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