Heute hatten wir also unsere große Wanderung entlang der Nordküste geplant. Der Abschnitt, den wir ausgesucht hatten, gehört zu den schönsten im Norden der Insel, ist aber auch etwas anspruchsvoller, weil es wirklich ständig rauf und runter geht – mal direkt, mal in Serpentinen oder gleich als Treppe – alles im Angebot.
WeiterlesenPflanzenpracht, Zucker, Kaffee und Strand
Für alle, die gespannt auf eine Antwort warten, ob wir doch noch Badevergnügen gefunden haben, kann ich nur sagen – ja, wir haben den richtigen Strand für uns gefunden – aber ich will mal nicht vorgreifen, denn heute Stand für uns das letzte große touristische Highlight der Insel an – der botanische Garten. Vorher gab es erst einmal Frühstück im Hotel – sehr schön gemacht und auch sehr reichhaltig. Währenddessen bekamen auch die lokalen Vögel ihr Frühstück und ließen sich dabei herrlich beobachten. So machten wir uns recht spät für unsere Verhältnisse auf den Weg nach Pamplemousses, wo der botanische Garten liegt.
Sir Seewoosagur Ramgoolam Botanical Garden
Zu erst einmal: ja, der Ort heißt wie die Frucht. Die Franzosen haben die Gegend so benannt, weil hier so viele Grapefruitbäume rumstanden – die sind nicht etwa heimisch auf Mauritius – nein, vielmehr haben die Holländer die aus Java mitgebracht und hier angebaut – Pampelmuse ist auch ein holländische Wortschöpfung aus dick und zitronig. Ich hör jetzt aber lieber auf, sonst muss ich hier auch noch den Unterschied zwischen Pampelmuse und Grapefruit erklären – und das würde doch definitiv zu weit führen 😉
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