Archive : Kaffee

Abschied aus dem Tierparadies

Heute war der letzte Tag unseres Safariurlaubs! Jetzt stand nur noch die Rückfahrt aus Eswatini zurück nach Johannesburg auf dem Programm. 400km mit einer Grenze recht bald am Anfang. Wegen dieser Grenze haben wir uns trotzdem recht früh auf den Weg gemacht, weil die Wartezeiten an Grenzen immer unberechenbar sind.

Deshalb waren wir positiv überrascht, dass wir doch recht schnell über beide Grenzen geschleust wurden und nach einer knappen halben Stunde schon zurück in Südafrika waren. Hier nochmal kurz zur Erläuterung, wie so eine Grenze hier in Afrika abläuft. Das ist nicht wie früher in Europa, dass der Grenzer an das Auto kommt die Pässe kontrolliert und danach fährt man weiter. Nein, hier parkt man das Auto, geht in das Zollgebäude rein und geht von Schalter zu Schalter bis alle zufrieden mit der Anzahl der Stempel und sonstigen Dingen ist. Die Besonderheit dieses Mal: auf der eswatinischen Seite brauchte man noch einen Gate Pass für sein Auto, der aber an einer anderen Stelle ausgestellt wird – schwierig dabei, wenn das Office dabei so gar nicht ausgeschildert ist.

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Pflanzenpracht, Zucker, Kaffee und Strand

Für alle, die gespannt auf eine Antwort warten, ob wir doch noch Badevergnügen gefunden haben, kann ich nur sagen – ja, wir haben den richtigen Strand für uns gefunden – aber ich will mal nicht vorgreifen, denn heute Stand für uns das letzte große touristische Highlight der Insel an – der botanische Garten. Vorher gab es erst einmal Frühstück im Hotel – sehr schön gemacht und auch sehr reichhaltig. Währenddessen bekamen auch die lokalen Vögel ihr Frühstück und ließen sich dabei herrlich beobachten. So machten wir uns recht spät für unsere Verhältnisse auf den Weg nach Pamplemousses, wo der botanische Garten liegt.

Sir Seewoosagur Ramgoolam Botanical Garden

Zu erst einmal: ja, der Ort heißt wie die Frucht. Die Franzosen haben die Gegend so benannt, weil hier so viele Grapefruitbäume rumstanden – die sind nicht etwa heimisch auf Mauritius – nein, vielmehr haben die Holländer die aus Java mitgebracht und hier angebaut – Pampelmuse ist auch ein holländische Wortschöpfung aus dick und zitronig. Ich hör jetzt aber lieber auf, sonst muss ich hier auch noch den Unterschied zwischen Pampelmuse und Grapefruit erklären – und das würde doch definitiv zu weit führen 😉

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