Transfer Krüger Nationalpark

Transfer Krüger Nationalpark

Heute ging es nun zurück nach Johannesburg, um von dort mit eigenem Vehikel uns in den Krüger Nationalpark aufzumachen. Dazu mussten wir natürlich erstmal zurück nach Zimbabwe, um von Victoria Falls den Flieger zu nehmen. Der Grenzübertritt war relativ schmerzfrei, und so konnten wir mit unserer sehr unterhaltsamen Fahrerin die Stunde zum Flughafen verbringen.

Auch auf dieser Straße begegnet man Affen, Elefanten und dem einen oder anderen Warzenschwein – aber was unsere Fahrerin völlig in Erstaunen versetzte, war dass Sonja bisher in freier Wildbahn noch kein Zebra gesehen hat. Ich glaube, das erzählt sie noch ihren Enkeln – von der deutschen Touristin, die am ersten Tag 10 Löwen spottet, aber kein Zebra.

Unser Flug hatte ein bisschen Verspätung, aber die restliche Einreise nach Südafrika und die Gepäckausgabe klappten wie am Schnürchen, so dass wir fast pünktlich unseren Suzuki Jimny mit Camping-Teilausstattung übernehmen konnten. Wir hatten uns extra für ein richtiges Geländefahrzeug entschieden, um bei Schotterpisten ein bisschen mehr Grip zu haben. Außerdem sitzt man in dem Teil etwas erhöht und hat so die Tiere besser im Blick.

Im Preis inbegriffen sind eine Kühlbox, die komplette Küchenausstattung mit French Press und einem Tisch und 2 Stühle. Damit ist das Teil aber auch schon fast voll! Egal – auf geht es in neue Abenteuer! Die erste Etappe heute Nachmittag ging nur über die Autobahn bis zu unserem Zwischenstopp auf halbem Weg zum Krüger Nationalpark. Das Fahrgefühl war etwas retro, schwammige, schwergängige Lenkung – ja, das geht ohne Probleme. Dazu klappert die Kiste ab 80km/h. Die wartet darauf, auf Schotter zu kommen und nicht auf langweiligen Asphalt.

Unsere Unterkunft, das Acra Mountain Retreat, erreichten wir gerade so zu Sonnenuntergang. Dort wurde uns ein privater Schlafsaal zugewiesen – sage und schreibe 6 Betten stehen hier drin – natürlich haben wir uns für die mit Zebradecke entschieden 😉 Heute Abend gibt es dann hier noch schön Abendessen, bevor es morgen weiter in den Park geht.

Leider gibt es heute fast keine Bilder – dafür hoffen wir, dass wir morgen dann wieder Viechzeug unterwegs entdecken! Irgendwo müssen die doch noch ein Zebra versteckt haben oder?

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