Wassersafari Chobe River

Wassersafari Chobe River

Transfer

Nachdem wir jetzt schon 3 Tage unterwegs sind wird es langsam Zeit für Land 4!. Unser Fahrer holte uns pünktlich um 10 Uhr im Guest House ab und schon ging es hinaus in die Wildnis, um in gerade mal einer Stunde die Grenze nach Botswana zu erreichen. Auch schon hier konnten wir die ersten Tiere am Straßenrand entdecken – vor allem eine Elefantenherde, die beim überqueren der Straße den Verkehr zum Stillstand brachte!

Unter dem Motto neue Grenze, neue Regeln überraschte uns Botswana mit einem Relikt aus Covid Zeiten, jeder von uns bekam Fieber gemessen – sehr interessant. Da sie aber auch irgendwie Angst vor der Maul und Klauenseuche haben mussten wir alle unsere Schuhe an der Grenze auspacken und in eine Schüssel Matschpampe stellen – sogar die Badelatschen – was das bringen sollte sehr rätselhaft.

Trotz dieser Befindlichkeiten erreichten wir in gerade einmal 75 Minuten unser Guesthouse in einem Vorort von Kasane, dem Tor zum Chobe Nationalpark. Die Lodge ist ein liebevoller Kleinkosmos aus Chalets, Bäumen und sogar einem Pool. Das ganze in Familienhand, so dass das Geld definitv im Land bleibt. Unser neues Zimmer hat einen rustikalen Charme, aber auch hier wurde mit viel Liebe jedes einzelne Detail zusammengestellt.

Was haben wir sonst noch erlebt – einen Supermarkt und eine weibliche Taxifahrerin, die uns nach dem Shopping Trip wieder sicher in die Lodge brachte.

Safari

Für unseren ersten Abend hatten wir uns gleich eine Bootstour auf dem Chobe River gebucht. Nach einem kurzen Transfer fanden wir uns auf einem flachen Boot wieder mit 9 Campingstühlen, die da so rumstanden 😉 Der deutsche TÜV wäre hier sofort in Ohnmacht gefallen. Egal wir sind ja hier zum Tiere schauen und nicht zum DIN-Normen überprüfen.

Unser Kapitän, mit Wissen, Charme und Witz ausgestattet, machte sich mit uns auf den Weg hinaus, um Tiere zu entdecken und Geschichten zu Ihnen zu erzählen. Und was soll ich sagen es war ein unheimlich schönes Erlebnis. Unterwegs entdeckten wir riesige Krokodile, dicke Flusspferde, gewaltige Büffel und unzählige Vögel. Vom Marabu bis zum Fischadler war alles dabei.

Bei der Tour umrundet man eine große Insel, die jahrelang zu Streit zwischen Botswana und Namibia geführt hat und schlussendlich jetzt Teil von Botswana ist. Aber die Hälfte der Zeit fährt man durch namibische Gewässer oder das Niemandsland dazwischen. An dieser Ecke Afrikas treffen die 4 Staaten Namibia, Zambia, Zimbabwe und Botswana aufeinander – ein einmaliges Phänomen.

Aber zurück zum bestaunten Tierbestand. Was uns besonders beeindruckt hat, war die Menge an Büffeln, die auf diese Insel kommen, um hier das saftige Gras zu genießen. Oder die Flusspferde, die in ihren Schlammkuhlen miteinander um die besten Plätze rangeln. Erstaunt hat uns auch, wie nah wir manchem meterlangen Krokodil kamen, ohne dass dieses mit der Wimper gezuckt hat. Zum Schluss noch einmal zur fliegenden Abteilung – so einen Artenreichtum zu erleben war für uns wirklich einmalig!

Morgen früh um 05:30 Uhr geht es weiter mit der ersten Landpartie – mal sehen, welche Tiere wir morgen entdecken!

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