Black River Gorges – Berge statt Meer

Black River Gorges – Berge statt Meer

Heute also unser erster Ausflug in die Berge, um ein bisschen die Schönheit des Landesinneren zu entdecken. Wir hatten uns den Black River Nationalpark ausgesucht, weil er von uns aus schnell erreichbar ist und außerdem nicht so touristisch bekannt ist, wie zum Beispiel die 7 Waterfalls in Tamerind. Die Anfahrt waren wieder so ca. 25km und 40min. Unser Auto durfte sein erstes tiefes Schlagloch testen und was soll ich sagen, das Fahrwerk ist nicht noch schwammiger geworden – also alles in Butter 😉

Pilgrimage Hike (7km – 300HM)

Da wir uns ja immer noch an die Hitze gewöhnen müssen, haben wir es heute etwas ruhiger angehen lassen. Wir haben eine Rundtour zu zwei Aussichtspunkten gewählt, von denen man die verschiedenen Berge, Schluchten und auch das Meer sehen konnte. Los ging es an einem wunderschönen Parkplatz mit sauberen Toiletten und vielen schattigen Picknick Plätzen.

Die ersten Kilometer waren flach durch einen wunderschönen Wald. Außer uns waren sogar noch ein paar Affen zu erspähen – aber zu weit weg und zu gut getarnt, als dass die Kamera sie hätte einfangen können. Danach ging es von jetzt auf gleich direkt gefühlt senkrecht den Berg hinauf. Der Weg legte uns Steine, Wurzeln und rote Felsen in den Weg, über die wir uns mühsam einen Weg hinauf bahnten. Bei gut 25 Grad und gefühlten 90% Luftfeuchtigkeit eine eher schweißtreibende Angelegenheit.

Trotz aller Unbillen erreichten wir unseren ersten Checkpoint und nun ja, die Aussicht hatte endeutig noch Luft nach oben – egal wir hatten noch einen zweiten Aussichtspunkt in Planung und dieser hielt dann auch, was versprochen wurde. Unheimlich viele Nah- und Fernblicke auf die verschiedenen Schluchten und Berge. Ein wirklich schönes Fleckchen Erde. Aber am Horizont machten sich erste dunkle Wolken bemerkbar, und so packten wir unser kleines Picknick wieder ein und machten uns auf den Weg zurück zum Parkplatz.

Ein letztes Abenteuer erwartete uns dann noch kurz vor dem Parkplatz. Der Black River musste an einer kleinen Furt überquert werden. Diese war immerhin Knöcheltief überspült, so dass es sich lohnte, die Füße von den Schuhen zu befreien und durch das kühle Nass zu waten – ein herrlich erfrischendes Erlebnis.

Insgesamt eine sehr schöne Wanderung mit immer neuen interessanten Eindrücke – genau das Richtige, um die Berge von Mauritius ein bisschen besser kennen zu lernen.

Einkaufszentren

Was uns bei der Recherche zu Mauritius von Anfang an aufgefallen ist, sind die vielen Einkaufszentren, die es hier gibt. Vor den Toren jeder noch so kleinen Stadt findet sich ein riesiges Einkaufszentrum mit großem Supermarkt und alle möglichen sonstigen Läden, plus einem Food Court und Fast Food, falls mal alle Stricke der Essensplanung reißen. Wir haben hier sozusagen unseren Wocheneinkauf erledigt und uns mit Wasser, Saft und Kleinigkeiten des täglichen Bedarfs eingedeckt. So sind wir bereit für die nächsten Abenteuer auf Mauritius.

Roti und anderes Streetfood

Für heute Nachmittag hatten wir uns vorgenommen, einen der vielen kleinen Streetfood Läden entlang der Strandpromenade von Flic en Flac auszuprobieren. Bei Farata AKA Vinoda soll es die besten Rotis der Westküste geben. Also nichts wie hin und ausprobieren. Zur Erklärung Rotis sind vereinfacht gesagt – indische Teigfladen, die hier mit unterschiedlichen Currys als Wrap gereicht werden. Das ganze gibt es meist nur Mittags so zwischen 12 und 15 Uhr und kostet pro Wrap je nach Sorte gerade mal 50-80 Cent.
Genug der Theorie – Geschmack ist wichtig – und was soll ich sagen, die waren so gut, dass wir noch nicht mal ein Foto gemacht haben – also müsst ihr uns das einfach glauben.

Ansonsten haben wir uns heute dann auch zum ersten Mal ins Meer begeben – trotz Wellen und Strömung ein kleines Planschvergnügen – weiter raus darf und sollte man nicht. Schon imposant, wie hoch heute die Wellen über das Riff in die Lagune schlagen. Aber jetzt sind wir auf jeden Fall mit Meerwasser getauft;-) So, jetzt warten wir wieder auf den spektakulären Sonnenuntergang so zwischen 6 und halb 7, um den Tag bei einem Feierabendbierchen ausklingen zu lassen. Morgen geht es in Richtung nächstem Berg. Da stehen aber noch einige Fragzeichen beim Wetter für die Wanderung im Raum und so werden wir sehen, was wir morgen dann wirklich machen. Am Nachmittag werden wir uns auf jeden Fall mit dem besten Produkt beschäftigen, das man aus Zuckerrohr machen kann – na, Ideen?

One thought on “Black River Gorges – Berge statt Meer

  1. Hallo Waldwanderer,
    die Wälder unterscheiden sich sehr von dem was wir hier Wald nennen. Sie sehen eher wie abenteuerliche Urwälder aus. Vielleicht gibt es auch wilde Tiere darin. Selbst diese hübsche Blume sieht etwas zerzaust aus! Hauptsache ihr hattet Spaß bei dieser Wanderung und konntet euch auf das
    schwülwarme Klima einstellen.
    Wir freuen uns schon auf euer nächstes Abenteuer auf dieser interessanten Insel!!
    Weiterhin alles Gute wünschen wir euch aus dem nasskalten BW

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