Archive : Reiseblog

Antholz – Ostern im Schnee

Hier also noch der versprochene zweite Teil des Südtirol-Blogs. Ein weiterer Grund, warum wir so gerne hierherkommen, ist die vielfältige Landschaft und die unendlichen Möglichkeiten, wie wir hier unsere Freizeit verbringen können.

Südtirol liegt fast komplett in den Alpen und ist geprägt von tiefen Tälern. Die drei Haupttäler sind das Eisacktal, das sich vom Brenner nach Bozen zieht, das Pustertal zwischen Dreizinnen und Brixen sowie das Vinschgau vom Reschen bis Meran. Neben diesen Haupttälern gibt es unzählige kleine und große Seitentäler, die alle ihren eigenen Charakter haben.

Wir versuchen, bei jedem Besuch ein neues Tal für uns zu entdecken und haben uns dieses Jahr das Antholzer Tal auserkoren. Antholz ist natürlich untrennbar mit dem Biathlonsport verbunden und gehört jedes Jahr zum festen Bestandteil des Biathlon Weltcup. 2026 werden hier auch die Biathlon-Wettkämpfe bei der Winterolympiade in Cortina D’Ampezzo stattfinden.

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Sri Lanka – unser persönliches Guidebook

So, wir sind jetzt schon wieder ein paar Tage in Deutschland, und der Alltag hat uns doch schon wieder ein bisschen eingeholt. Trotzdem wollen wir euch noch eine kleine Zusammenfassung für unsere Reise geben.

Grundsätzlich wurden wir immer wieder mit 3 Fragen konfrontiert, wenn wir unser Reiseziel Sri Lanka nannten, nämlich Sicherheit, Sauberkeit und Kosten. Nach unserer Reise können wir da ein paar ganz persönliche Antworten geben.

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Colombo – pulsierend und traditionell

Heute also unsere letzte Etappe – zurück in die Hauptstadt. Unser diesmaliger Fahrer war sehr zügig unterwegs und in gut 2h waren wir schon im prallen Verkehrschaos und wenig später auch schon in der neuen Unterkunft.

Für den Nachmittag hatten wir uns vorgenommen, erst einmal die Kaffeekultur Colombos zu testen und haben uns in einem sehr schicken Café einen Flat White gegönnt. Alles sehr modern und angesagt. Aber so ein richtiger Kaffee war mal wieder dringend notwendig!

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Mirissa – ein Strandparadies

Heute stand also unser zweiter Ruhetag auf der Reise an. Unser Tagesprogramm hatte heute nur sehr sehr wenige Punkte. Los ging es mit einer erfrischenden Massage für Sonja. Der Besitzer des Massagesalons war früher Masseur der sri lankischen Nationalmannschaft im Taek won Do und hat diese bei Internationalen Wettkämpfen und Olympiaden begleitet – also ein Mann vom Fach. Sonja wurde von seiner Frau durchgeknetet und hat danach ganz neue Muskelgruppen an sich entdeckt.

Ich hingegen habe die Zeit genutzt, ein paar Rezensionen zu schreiben, den Pool zu nutzen und die lokale Architektur unseres Zimmers zu studieren. Unser Bad hat nämlich eine faszinierende Besonderheit. Die Dusche, die bei den tropischen Temperaturen alle paar Stunden im Einsatz ist, ist die flächenmässig größte Indoor Dusche, die wir je gesehen haben. Der Duschbereich allein ist schon 5-6m² groß und daneben sollte eine Außenwand sein – stattdessen haben wir hier so einen kleinen Abenteuerspielplatz aus Kies, der wozu auch immer dient – auf jeden Fall ist das Bad dadurch einfach riesig. Wir wissen immer noch nicht, wer auf die Idee gekommen ist, das so zu bauen. Die ganze Architektur der Unterkunft wirft Fragen auf – aber solange das Zimmer kühl, die Aussicht schön und der Pool nass ist, passt es schon.

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Yala NP – Finde den Leoparden

Unser heutiges Tagesprogramm hieß ganz einfach – Auf der Suche nach dem versteckten Raubtier 😉 Nein im Ernst – heute hatten wir eine Safari im Yala National Park gebucht, und hier kann man – mit etwas Glück – einen Leoparden sehen!

So eine Safari ist eine frühe Angelegenheit – wirklich sehr früh. Halb 5 aufstehen und 04:45 Abfahrt, damit man um 6 in den Park einfahren kann, weil die Tiere später am Tag auch keine Lust mehr haben, bei über 30 Grad in der Sonne zu braten.

Wir hatten eine Private Safari gebucht – so waren wir 2 alleine mit unserem Fahrer unterwegs. Das Fahrzeug war natürlich ein Toyota Hillux, auf dessen Pritsche eine einfache offene Kabine mit insgesamt 7 Sitzen montiert war. Wir hatten natürlich das Glück, dass wir je nach Bedarf von Seite zu Seite und von vorne nach hinten wechseln konnten, um den idealen Winkel für das Photo zu bekommen!

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Ella – Brücken und Abschied

Für unseren letzten Tag in Ella hatten wir uns einen kurzen Spaziergang zu der berühmtesten Eisenbahnbrücke Sri Lankas vorgenommen. „Die 9 Arch Bridge“ – also die 9 Bogen Brücke findet man in jedem Hochglanzprospekt Sri Lankas und wenn man schon mal da ist – schaut man sie sich natürlich an.

Womit wir nicht gerechnet hatten war der Massenauflauf an Menschen, die neben und vor allem auf der Brücke für das perfekte Star Foto posierten – es ging hier zu wie auf dem Rummel. Alle warteten natürlich auf den Zug, um das Foto noch einmaliger zu machen 😉

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Ella Tag 2 – Teevariationen

Besichtigung einer Teeplantage

Unser heutiger Tag in Ella stand ganz im Zeichen des Tees. Los ging es am Vormittag mit einer Führung bei Ella Organic Tea Garden . Wir hatten uns bewusst nicht für eine der großen Teefabriken entschieden, die hier rund um Ella tonnenweise Schwarztee für den Export herstellen. Vielmehr haben wir uns für eine Tour bei einem kleinen Landwirtschaftsbetrieb entschieden, der hier fast alles noch in Handarbeit macht.

Soweit die Theorie – in der Praxis war diese Tour ein wahrlich einmaliges Erlebnis, das man kaum in Begriffe packen kann. Der Besitzer dieser kleinen Plantage ist mit Herz und Verstand dabei und freut sich über jeden Besucher. Erst einmal zeigt er seine wunderbare Plantage, wo nicht nur Tee, sondern auch Avocados, Mangos, Pomelos, Kardamom und sogar Kaffee wächst – alles mit Sinn angeordnet, so dass hier alles nebeneinander existieren kann. So versorgt sich die Familie selbst und kann noch einiges verkaufen. Habt ihr gewusst, dass ein großer Avocadobaum im Jahr bei 2 Ernten über 2000 Avocados produziert? Nicht schlecht!

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Ella Aktivitäten – Erst Wandern dann Kochen

Ella Rock

Heute war unser Aktivitätstag in Ella. Am Vormittag machten wir uns auf den Weg, den Hausberg von Ella – Ella Rock – zu besteigen. Die ersten Kilometer läuft man dazu über die Eisenbahngleise….ja genau – da es hier sehr hügelig ist und es ständig sehr steil bergauf oder bergab geht, sind die Eisenbahngleise eine der ebenen Möglichkeiten von A nach B zu kommen. Hier trifft man Einheimische, Touristen, Hunde und auch den einen oder anderen Jogger – verrückt. An der Bahnlinie selbst gibt es sogar kleine Cafés, die einen mit Getränken und Essen locken. Aber wir hatten sehr gut gefrühstückt und wollten ja auf einen Berg, also weiter geht es auf den Schienen. Falls doch mal ein Zug kommt – nicht vergessen er fährt ja nur 15-25km/h – hat man genug Zeit, sich irgendwo in der Botanik ein Fleckchen zu suchen und den Zug passieren zu lassen.

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Mit dem Kolonialzug zu den Teeplantagen

Heute war eindeutig der Weg das Ziel. Die Zugfahrt von Kandy nach Ella – hinauf zu den riesigen Teeplantagen – gehört zu den schönsten und beeindruckendsten Strecken in Asien und vielleicht auch darüber hinaus 😉

Kurzer Ausflug in die Geschichte: Das Klima im Hochland von Sri Lanka a.k.a Ceylon war ideal zum Anbau von Teepflanzen. Bis 1860 wusste das aber niemand so recht. Hier wurde mit mäßigem Erfolg Kaffee angebaut. Als eine Seuche den Kaffeepflanzen zusetzte, versuchte ein Schotte es mit Teeanbau und das mit überraschendem Erfolg. Rasch stellten die Bauern auf Tee um, und mit Industrialisierung der Produktion wuchs der Ertrag sehr schnell. Um die Unmengen an edlem Tee an die Küste zu bringen, wurde die Eisenbahnline von Kandy aus verlängert, um so den britischen Nachschub für den 5 o‘ clock Tee zu sichern.

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Kandy – Pralles Leben vs Ruheoasen

Heute war also der Tag, wo wir uns zum ersten Mal in Sri Lanka mit der mysteriösen Welt der Tuk-Tuk Fahrer auseinandersetzen durften. In Theorie ist die Fahrt mit diesem knatternden Dreirad seit einigen Jahren sehr sehr einfach geworden. Es gibt nämlich eine wunderbare App – Pick Me, in der man Fahrten mit dem Tuk Tuk wie ein Uber zu angemessenen Preisen buchen kann – kann! Leider gilt der Preis nur für Einheimische – sobald der angeforderte Fahrer zwei Touristen erspäht, erhöht sich der Preis ins astronomische und die App ist einfach kaputt! Müssen Taxifahrer egal wo auf der Welt im Rahmen ihrer Lizenz eigentlich eine Prüfung ablegen, wie sie Touristen über den Tisch ziehen? Ich habe ja Verständnis, dass gut betuchte Touristen mehr zahlen – gerne auch den doppelten Preis – aber das 10fache? Da muss ich schon tief in mein türkisches Erbe gehen, um nach zähem Ringen immerhin nur den doppelten bis dreifachen Preis der App zu zahlen. Und was hab ich heute nicht alles gehört, der Verkehr ist so dicht, der Berg ist so steil, die Sonne steht besonders tief – Regen ist angekündigt. Naja, mit dem einen oder anderen konnte ich dann doch eine sehr entspannte Basis aufbauen – aber manche sind doch recht unverschämt.

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