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Immer wieder Südtirol

Über Ostern haben wir uns wieder auf den Weg über die Alpen gemacht und verbringen ein paar erholsame Tage in Südtirol – der eine oder andere fragt sich schon: warum immer wieder Südtirol? Gibt es nicht auch noch andere schöne Ecken in Bayern, Österreich oder vielleicht sogar dem Schwarzwald?

Ja, natürlich gibt es dort großartige Landschaften und Freizeitmöglichkeiten, aber wir haben für uns die optimale Mischung aus gutem Essen, perfektem Service, Wellnesshotels und Wandern genau hier gefunden, und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Darüber hinaus wird hier Service ernst genommen und die Herzlichkeit, mit denen hier Hotels und Restaurants geführt werden, ist anderswo gar nicht so leicht zu bekommen.

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Colombo – pulsierend und traditionell

Heute also unsere letzte Etappe – zurück in die Hauptstadt. Unser diesmaliger Fahrer war sehr zügig unterwegs und in gut 2h waren wir schon im prallen Verkehrschaos und wenig später auch schon in der neuen Unterkunft.

Für den Nachmittag hatten wir uns vorgenommen, erst einmal die Kaffeekultur Colombos zu testen und haben uns in einem sehr schicken Café einen Flat White gegönnt. Alles sehr modern und angesagt. Aber so ein richtiger Kaffee war mal wieder dringend notwendig!

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Mirissa – ein Strandparadies

Heute stand also unser zweiter Ruhetag auf der Reise an. Unser Tagesprogramm hatte heute nur sehr sehr wenige Punkte. Los ging es mit einer erfrischenden Massage für Sonja. Der Besitzer des Massagesalons war früher Masseur der sri lankischen Nationalmannschaft im Taek won Do und hat diese bei Internationalen Wettkämpfen und Olympiaden begleitet – also ein Mann vom Fach. Sonja wurde von seiner Frau durchgeknetet und hat danach ganz neue Muskelgruppen an sich entdeckt.

Ich hingegen habe die Zeit genutzt, ein paar Rezensionen zu schreiben, den Pool zu nutzen und die lokale Architektur unseres Zimmers zu studieren. Unser Bad hat nämlich eine faszinierende Besonderheit. Die Dusche, die bei den tropischen Temperaturen alle paar Stunden im Einsatz ist, ist die flächenmässig größte Indoor Dusche, die wir je gesehen haben. Der Duschbereich allein ist schon 5-6m² groß und daneben sollte eine Außenwand sein – stattdessen haben wir hier so einen kleinen Abenteuerspielplatz aus Kies, der wozu auch immer dient – auf jeden Fall ist das Bad dadurch einfach riesig. Wir wissen immer noch nicht, wer auf die Idee gekommen ist, das so zu bauen. Die ganze Architektur der Unterkunft wirft Fragen auf – aber solange das Zimmer kühl, die Aussicht schön und der Pool nass ist, passt es schon.

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Galle – Multikulti in Kolonialarchitektur

Unser erster voller Tag in Marissa stand erst einmal im Zeichen der Erholung. Ein bisschen lesen, aufs Meer gucken und den Pool testen.

Für den späten Nachmittag hatten wir uns dann ein Taxi nach Galle bestellt, um diese Welterbestadt zu besichtigen. Es ist schon sehr praktisch, dass man für einen erschwinglichen Preis einen privaten Chauffeur bekommt, der einen eine Stunde nach Galle chauffiert, dort 3h auf einen wartet und dann wieder eine Stunde zurückfährt. Ein kleiner Luxus, den man sich hier auf jeden Fall leisten sollte!

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Yala NP – Finde den Leoparden

Unser heutiges Tagesprogramm hieß ganz einfach – Auf der Suche nach dem versteckten Raubtier 😉 Nein im Ernst – heute hatten wir eine Safari im Yala National Park gebucht, und hier kann man – mit etwas Glück – einen Leoparden sehen!

So eine Safari ist eine frühe Angelegenheit – wirklich sehr früh. Halb 5 aufstehen und 04:45 Abfahrt, damit man um 6 in den Park einfahren kann, weil die Tiere später am Tag auch keine Lust mehr haben, bei über 30 Grad in der Sonne zu braten.

Wir hatten eine Private Safari gebucht – so waren wir 2 alleine mit unserem Fahrer unterwegs. Das Fahrzeug war natürlich ein Toyota Hillux, auf dessen Pritsche eine einfache offene Kabine mit insgesamt 7 Sitzen montiert war. Wir hatten natürlich das Glück, dass wir je nach Bedarf von Seite zu Seite und von vorne nach hinten wechseln konnten, um den idealen Winkel für das Photo zu bekommen!

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Ella – Brücken und Abschied

Für unseren letzten Tag in Ella hatten wir uns einen kurzen Spaziergang zu der berühmtesten Eisenbahnbrücke Sri Lankas vorgenommen. „Die 9 Arch Bridge“ – also die 9 Bogen Brücke findet man in jedem Hochglanzprospekt Sri Lankas und wenn man schon mal da ist – schaut man sie sich natürlich an.

Womit wir nicht gerechnet hatten war der Massenauflauf an Menschen, die neben und vor allem auf der Brücke für das perfekte Star Foto posierten – es ging hier zu wie auf dem Rummel. Alle warteten natürlich auf den Zug, um das Foto noch einmaliger zu machen 😉

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Ella Tag 2 – Teevariationen

Besichtigung einer Teeplantage

Unser heutiger Tag in Ella stand ganz im Zeichen des Tees. Los ging es am Vormittag mit einer Führung bei Ella Organic Tea Garden . Wir hatten uns bewusst nicht für eine der großen Teefabriken entschieden, die hier rund um Ella tonnenweise Schwarztee für den Export herstellen. Vielmehr haben wir uns für eine Tour bei einem kleinen Landwirtschaftsbetrieb entschieden, der hier fast alles noch in Handarbeit macht.

Soweit die Theorie – in der Praxis war diese Tour ein wahrlich einmaliges Erlebnis, das man kaum in Begriffe packen kann. Der Besitzer dieser kleinen Plantage ist mit Herz und Verstand dabei und freut sich über jeden Besucher. Erst einmal zeigt er seine wunderbare Plantage, wo nicht nur Tee, sondern auch Avocados, Mangos, Pomelos, Kardamom und sogar Kaffee wächst – alles mit Sinn angeordnet, so dass hier alles nebeneinander existieren kann. So versorgt sich die Familie selbst und kann noch einiges verkaufen. Habt ihr gewusst, dass ein großer Avocadobaum im Jahr bei 2 Ernten über 2000 Avocados produziert? Nicht schlecht!

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Mit dem Kolonialzug zu den Teeplantagen

Heute war eindeutig der Weg das Ziel. Die Zugfahrt von Kandy nach Ella – hinauf zu den riesigen Teeplantagen – gehört zu den schönsten und beeindruckendsten Strecken in Asien und vielleicht auch darüber hinaus 😉

Kurzer Ausflug in die Geschichte: Das Klima im Hochland von Sri Lanka a.k.a Ceylon war ideal zum Anbau von Teepflanzen. Bis 1860 wusste das aber niemand so recht. Hier wurde mit mäßigem Erfolg Kaffee angebaut. Als eine Seuche den Kaffeepflanzen zusetzte, versuchte ein Schotte es mit Teeanbau und das mit überraschendem Erfolg. Rasch stellten die Bauern auf Tee um, und mit Industrialisierung der Produktion wuchs der Ertrag sehr schnell. Um die Unmengen an edlem Tee an die Küste zu bringen, wurde die Eisenbahnline von Kandy aus verlängert, um so den britischen Nachschub für den 5 o‘ clock Tee zu sichern.

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Foodie Trip Australien

Nachdem wir uns gestern mit der Kulinarik Neuseelands beschäftigt haben, geht es heute über die Tasman Sea nach Australien. Wie in Neuseeland haben wir auch hier denselben Aufwand in Bezug auf Vorbereitung getroffen, um überall gut versorgt zu sein. Falls ihr an der Stelle weitere Tipps zur Recherche braucht – einfach melden!

Brunch Cafés

In allen größeren Städten gibt es wunderbare Cafés, die einem von 7 Uhr in der früh bis ca 15 Uhr mit perfektem Kaffee und Frühstücksgerichten versorgen. Egal, ob in Brisbane, Melbourne, Adelaide oder Sydney – überall findet man diese modernen Kaffeehäuser. Auf den Speisekarten finden sich Klassiker wie Eggs Benedict oder ein Avocado Sandwich. Darüber hinaus gibt es aber auch immer wieder neue Ideen und Kombinationen.

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