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Touristenprogramm mit Besuch bei Shiva

Heute haben wir uns die weiteren touristischen Attraktionen in den südlichen Bergen Mauritius‘ vorgenommen. Vor allem ging es hierbei um Geologie, Fauna, Wasserfälle, Ausblicke und das größte Hindu-Heiligtum des Landes.

Los ging der Tag zum wiederholten Male bei unseren kleinen französischen Bäckerei, die luftige Baguettes, herrliche Pain au Chocolat und Kaffee verkauft. Obwohl die Franzosen die Insel vor 200 Jahren verlassen haben, haben die Einwohner lieber das französische Savoir Vivre beibehalten, als die englische Küche zu adaptieren. Heute waren wir zusätzlich mit Salami und Käse ausgestattet, so dass wir mit einem guten Picknick in den Tag starten konnten.

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Hitzeschlacht mit 11 X Rum

Für heute hatten wir uns ein bisschen mehr auf die Agenda geschrieben als die letzten beiden Tage. Wandern, Essen, Rumdestillerie und natürlich Baden mit Sonnenuntergang! Aber beginnen wir am frühen Morgen – und wenn ich früh sage, meine ich leider doch nicht früh genug 😉

Wanderung (Le Morne Brabant)

Der Tag startete deutlich vor 6 Uhr, damit wir noch rechtzeitig vor Hitze und Touristenandrang am Berg ankommen. Bis heute morgen hatten wir immer Sorgen, dass die Wanderung nicht klappen könnte, weil es regnen könnte und der Weg dann hinauf auf diesen Monolithen zu gefährlich wird – unglaublich wie man manchmal so komplett daneben liegen kann! Denn es war nicht der Regen, der uns zur Vernunft brachte, um die Wanderung an geeigneter Stelle abzubrechen – Nein, es war die wahrlich unfassbare Hitze, die bereits um 7 Uhr 28 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit im Gepäck hatte.

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Black River Gorges – Berge statt Meer

Heute also unser erster Ausflug in die Berge, um ein bisschen die Schönheit des Landesinneren zu entdecken. Wir hatten uns den Black River Nationalpark ausgesucht, weil er von uns aus schnell erreichbar ist und außerdem nicht so touristisch bekannt ist, wie zum Beispiel die 7 Waterfalls in Tamerind. Die Anfahrt waren wieder so ca. 25km und 40min. Unser Auto durfte sein erstes tiefes Schlagloch testen und was soll ich sagen, das Fahrwerk ist nicht noch schwammiger geworden – also alles in Butter 😉

Pilgrimage Hike (7km – 300HM)

Da wir uns ja immer noch an die Hitze gewöhnen müssen, haben wir es heute etwas ruhiger angehen lassen. Wir haben eine Rundtour zu zwei Aussichtspunkten gewählt, von denen man die verschiedenen Berge, Schluchten und auch das Meer sehen konnte. Los ging es an einem wunderschönen Parkplatz mit sauberen Toiletten und vielen schattigen Picknick Plätzen.

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Zentralasien – eine Zusammenfassung

Wie am Ende jeder großen Reise versuche ich noch einmal, eine kurze Pause im Alltag zu finden und eine kurze Zusammenfassung über unsere Planung, Reiseroute und Kosten zu geben.

Reiseroute

Tag

Ort

Highlights

1

München – Istanbul -Tashkent

Flug Turkish Airlines

2

Tashkent (UZ)

Chorsu Bazar, Amur Temur Square, Metrostationen

3-4

Samarkand

Shohi Zinda Nekropolis, Registan, Siyob Bazar,

Bibikhanum Moschee

5-6

Buchara

Kalyan Minarett, Altstadt, Madrassas, Ark Fortress, Ismail Samanis Mausoleum, Chor Minor

7-8

Khiva

Altstadt, Kalta Minor Minarett, Stadtmauer, Pahlavan Mahmud Mausoleum

9

Chudschand

Museum, Park, Moschee und Bazar

10-12

Almaty

Kok Tobe Hill, Coffee Culture, Green Baazar,
Christi-Himmelfahrt Kathedrale,
Tagesausflug Issyk Lake und Bear Waterfall

13-14

Bishkek

Ala-Too Square

15-17

Karakol

Dungan Family Dinner, Ak-Suu Hot Springs, Bazaar, Dungan Mosque, Kathedrale der Heiligen Dreieinigkeit,

Ausflug Seven Bulls, Sommerwiese, Wasserfall

18-20

Tosor

Issyk-Kul, Jurten, Fairytale Canyon, Barskoon Tal Wasserfälle und Gagarin

21

Bishkek – Istanbul – München

Rückflug Turkish Airlines

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Karakol – Schmelztigel der Kulturen

Wie schon mal beschrieben haben wir ja unseren Urlaub etwas umgestellt – gesundheitsbedingt haben wir den Wanderanteil deutlich zurückgeschraubt und andere Aktivitäten in den Vordergrund gestellt. Normalerweise ist Karakol ein Wanderparadies für Tagestouren aber vor allem für mehrtägige Treks zu Fuß oder zu Pferd.

Es ist noch etwas früh im Jahr und viele Treks sind noch nicht offen, aber die ersten Tourgruppen machen sich auf den Weg in das unwegsame und wenig erschlossene Tian Shan Gebirge. Von hier bis nach China gibt es theoretisch nur noch hunderte Kilometer unberührte Natur und ein paar wenige Nomadencamps.

Wir hatten uns heute morgen eine Stadtführung mit einem privaten Guide gebucht, um die Stadt noch besser kennenzulernen. Die junge Dame, die sich mit uns auf den Weg durch die Stadt machte war weder kirgisischer noch russische Abstimmung vielmehr stammten die Urgroßeltern aus der Ukraine und waren unter Stalin in den Osten Zentralasiens geflüchtet.

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Wahrzeichen – Minarette und Autoverkehr

Heute startete der Tag mit einem wirklich guten Frühstück und mehr Informationen als am letzten Tag. Die Besitzerin des Guesthouse war heute morgen da und nahm sofort die Organisation für uns in die Hand – geht doch gleich um einiges besser 😉

Sie organisierte uns einen Fahrer, der uns hinaus aufs Land bringen sollte, um eines der bedeutendsten Wahrzeichen des Landes zu besichtigen – den Burana Tower. Leider mussten wir uns mal wieder durch den Großstadtdschungel kämpfen. Tausende Autos, Minibusse, LKW und sonstiges Gelump wälzt sich durch die zahlreichen Baustellen. Diese Baustellen sind mit unseren nicht zu vergleichen – der Verkehr geht eher mitten durch als Außen dran vorbei. Da wird keine Rücksicht auf Schlaglöcher, Baugruben oder Arbeiter genommen. Jeder sucht sich seinen Weg, um irgendwie aus der Stadt zu kommen!

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Neuer Tag – neues Land: Bishkek/Kirgisien

Heute war wieder einmal ein Reisetag für uns. Von Almaty ging es in der Reihenfolge: Taxi – Fuß – Taxi in die kirgisische Hauptstadt. Dank Yandex Go hatten wir für die 3h Fahrt bis zur Grenze schon mal am Vorabend einen Fahrer für den nächsten Morgen reserviert. Natürlich änderte sich kurz vor Abfahrt noch einmal das Auto und der Fahrer – aber das kennen wir ja schon zur Genüge. Dank der App ist die Fahrt fast schon ein Schnäppchen. Für gerade mal 28 Euro wird man fast 250km weit bis an den Grenzposten gefahren. Unser Fahrer fuhr sicher aber auch sehr sehr sehr flott. Also die 160 auf der Landstraße war schon mal drin.

Der Grenzübergang war nach unserer Erfahrung in Tadschikistan ja schon fast ein Spaziergang. Keinerlei Wartezeiten und schon ein paar hundert Meter nach der Grenze konnten wir unsere Tenge in Som tauschen und mit dem nächsten Yandex-Fahrer zu unserem Guesthouse fahren.

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Landpartie – Issyk See und Bärenwasserfall

Nachdem wir ja die letzten Tage eher städtisch unterwegs waren wurde es Zeit, einen Ausflug in die Natur zu machen. Der Einfachheit halber hatten wir uns eine entspannte Tour bei GetyourGuide gesucht und sollten heute um kurz vor 9 bei einem Hotel in der Nähe unseres Apartments abgeholt werden.

Part I – Abholung und Transfer Wasserfall

Die Abholung klappte reibungslos und um kurz vor 9 war unser Grüppchen von 10 Personen + Kind auf dem Weg raus aus der Stadt. Der Verkehr war zwar dicht aber grundsätzlich ging es gut voran.

Tourguide

Ein kurzer Einschub zu der Dame, die uns heute als Guide begleitete. Grundsätzlich war sie sehr nett und freundlich und hatte auch einiges an Wissen anzubieten. Leider war sie eher uninspiriert und passiv. Man musste an der einen oder anderen Stelle schon sehr nachhaken, dass man eine Info bekam. Außerdem kam deshalb auch kein so positiver Vibe in der Gruppe auf! Es war eher nüchtern als ausgelassen. Wie gesagt: technisch sauber aber leider ohne Enthusiasmus, Empathie und Tiefgang.

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Almaty – Impressionen

Heute stand also die große Stadtbesichtigung von Almaty an. Und unser erster Eindruck von gestern bestätigte sich auch am zweiten Tag. Viel Grün, viel Großstadt und ein wirklicher Melting Pot.

Christi-Himmelfahrt-Kathedrale

Nach einem hervorragenden Frühstück im Café um die Ecke ging es zur bekanntesten Sehenswürdigkeit der Stadt – die Orthodoxe Kathedrale aus dem Jahre 1907. Dieses einzigartige Bauwerk hat einige Besonderheiten aufzuweisen. Sie ist komplett aus Holz gefertigt – auch die Verbindungen und Nägel, die das Ganze zusammenhalten. So ist sie nicht nur erdbebensicher, sondern zählt mit einer Höhe von fast 50m zu den höchsten reinen Holzgebäuden der Welt. Angeblich soll sie sogar die höchste orthodoxe Holzkirche der Welt sein – ich kann das so gerade nicht überprüfen 😉

Aber nicht nur Erdbeben machten dem Gebäude zu schaffen, sondern auch die Sowjetunion hatte ja bekanntlich mit Religion nicht viel am Hut und baute das Ganze unter anderem zu einem Radiosender um. Es ist ein kleines Wunder, dass die äußere Bausubstanz diese Episode der Geschichte unbeschadet überstand und 1995 wieder in eine Kirche umgewandelt werden konnte…

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Almaty – Großstadt zwischen Europa und China

Heute ging es nun weiter in Land Nummer 3 unserer Reise – Kasachstan. Und es ist irgendwie lustig, dass wir 1000 km Richtung Osten fliegen aber in einem Land ankommen, dass immerhin zu 5% zu Europa zählt. Wir waren natürlich gespannt, was uns in dieser neuen Großstadt erwarten wird.

Nach dem gestrigen doch sehr anstrengenden Ausflug in das sehr traditionelle Tadschikistan konnten wir unseren Tag heute ruhig angehen lassen. Das Flugzeug nach Almaty hob erst gegen 14Uhr ab und der Weg vom Hotel zum Flughafen sollte auch nur wenige Minuten dauern.

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