Archive : Reiseblog

„Heart and Soul of Melbourne“ – Queen Victoria Market

Zum Abschluss unseres Melbourne Erlebnis stand heute das Thema Märkte und alternative Stadtteile auf dem Programm. Los ging es erst einmal mit einer sehr überfüllten Tram. Nahverkehr scheint auch hier ein noch nicht ausreichend gut gelöstes Nadelöhr zu sein. Aber irgendwie schaukelt einen das Bähnchen doch irgendwie in die Innenstadt.

Queen Victoria Market

Seit fast 150 Jahren versorgt dieser riesige Innenstadtmarkt Melbourne mit allem, was zum täglichen Leben notwendig ist. Über 600 Händler haben hier Stände und bieten vom Gemüse, Obst und Fleisch bis hin zu Kleidung alles für den täglichen Bedarf an. Die Stände mit verderblichen Waren sind im kühlen Backsteinbau, und die anderen Anbieter haben Platz außerhalb unter langen schattigen Dächern.
Erste Anlaufstelle für uns war natürlich die Deli Halle. Hier bekommt man Wurst, Käse, Brot und weitere Delikatessen. Darüber hinaus gibt es auch Stände, die einen kleinen Imbiss anbieten oder auch Kaffee oder Säfte. Hier versorgten wir uns mit Wurst, Brot, Dolmades und Croissants für ein klasse Frühstück. Im Hinterhof stehen extra ein paar Tische, dass die Touristen ihre Einkäufer direkt verzehren können. Aus unserer Sicht ist der Markt ein absolutes Muss für jeden Besucher der Stadt.

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Scenic Flight zum Great Barrier Reef

Airlie Beach ist der Ausgangspunkt für Ausflüge in die Whitsunday Islands – dort gibt es einen der schönsten Strände Australiens, den Whitehaven Beach. Außerdem gibt es hier unzählige Möglichkeiten, sich dem Great Barrier Reef zu nähern, um dort zu tauchen oder zu schnorcheln.

Wir hatten uns dieses Mal für die Luxusvariante entschieden – ein Rundflug mit Wasserflugzeug und Landungen sowohl in Whitehaven Beach und am Reef.

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Und weiter der Sonne entgegen – durch endlose Eukalyptuswälder nach Norden

Von Yeppoon nach Airlie Beach

Heute stand also unsere zweite große Überführungsetappe nach Airlie Beach an – normalerweise hätten wir hier unterwegs einen Zwischenstopp in Cape Hillsborough oder in Eungella gemacht. Da aber unser Scenic Flight nur am 15.2 stattfindet und nicht am 16.2, mussten wir den Zwischenstopp streichen und die gesamten 500km an einem Tag zurücklegen.

Frühstückskultur in Australien und Neuseeland

Da ja heute Valentinstag ist, wollten wir den Tag mal wieder mit einem schönen Frühstück starten, Das Schöne in diesen Ländern ist, dass die Cafés schon morgens um 7 Uhr aufmachen und großartige Frühstücksvarianten anbieten. Das Flour war um kurz nach 7 auch schon gut besucht, aber für uns 2 war auch noch genug Platz. Unser offen getoastetes Croissant war ein Genuss und lieferte genug Energie für die erste Etappe.
Das Frühstückscafé ist auch ein wichtiger sozialer Ort, hier treffen sich Angestellte vor der Arbeit, um gemeinsam zu frühstücken oder den Tag zu planen. Kaffeekränzchen und junge Paare auf das erste zweite oder dritte Date. Alles sehr entspannt und auch relativ bezahlbar.

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Nach Norden – der Sonne entgegen

Von Hervey Bay nach Yeppoon

Heute stand eine der beiden langen Etappen auf den Weg zu den Whitsunday Islands an. Die ersten 500km hatten wir heute in 2 ungefähr gleichlange Etappen von je 3,5h gepackt mit einem Stopp in Agnes Water. Kurz vor Abfahrt durften wir noch die Fütterung der Rainbow Loris und Kakadus im Garten unserer Unterkunft bewundern – ein lautes und auch sehr farbenfrohes Spektakel.

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Queenstown – Adventure Boomtown

Nach den beiden letzten Tagen mit vielen aufregenden und intensiven Unternehmungen gönnen wir uns heute einen eher ruhigen Tag, um die Eindrücke der letzten Woche auch mal zu verarbeiten.

Die Fahrt von Te Anau nach Queenstown sind gerade mal 180km und sind eine eher entspannte Fahrt – faszinierend sind vor allem die vielen Tour Busse mit Touristen auf dem Weg zum Milford Sound. Te Anau ist zwar die nächstgelegene Stadt – aber die meisten TOURisten kommen per Bus aus Queenstown – was schon eine Anfahrt von 4-5h bedeutet….

Auch heute entwickelte sich das Wetter perfekt und so kamen wir bei idealem Sommerwetter in Queenstown an – und auf einmal ist man mitten drin im Massentourismus. Die Stadt, die schon 2001 als Adventure Capital of the World gesehen wurde, hat in den letzten Jahren einen unvergleichlichen Boom erlebt – nicht nur Abenteuer-, sondern auch als Resort Town – 2019 kamen fast 4 Millionen Besucher in diese Kleinstadt mit gerade mal 18.000 Einwohnern.

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Milford Sound – statt Regen heute Hitze

Milford Sound ist eines der beliebtesten Tourismusziele in Neuseeland und nach dem heutigen Tag können wir sagen – zu recht!

Milford Sound kann man entweder per Schiff, aus der Luft oder mit dem Auto erreichen. Von Te Anau gibt es eine wunderbare, aussichtsreiche Strecke, die sich über 120 Km durch Wälder, Täler und einen Tunnel schlängelt um zum Schluss am Hafen von Milford anzukommen – die ganze Strecke ist wahrscheinlich eine der längsten Sackgassen überhaupt – auf der ganzen Strecke gibt es keine Abzweigungen, Ortschaften oder sonstigen Schnickschnack – ein paar Aussichtspunkte, Trailheads und noch ein paar Campingplätze – fertig.
Zum Thema wie lange man mit dem Auto so braucht ranken sich Sagen und Mythen – das beginnt mit Google Maps 1,5h – geht über die Rezeption 2 – 2,5h und endet mit dem Tour Operator vor Ort, der in einer e-Mail dringend anmahnt, mindestens 3,5h einzuplanen.
Ok, wenn es wirklich so schlimm werden soll, rechnen wir mal mit knappen 3h Fahrt – und was war das Ergebnis? Hinzu haben wir knappe 2h gebraucht und zurück 2,5 mit Aussichtsstopps. Also wenn ihr nicht unbedingt hinter einem Tourbus festhängt, sollten wirklich 2- 2,5h locker reichen.

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Catlins – Einsamkeit am Südende Neuseelands

Kaum schreibt man ausführlich über die Roaring 40s, schon ist am nächsten Tag der kalte Wind einfach weg. Und das bedeutet hierzulande Hitze. Auf einmal stieg die Temperatur in Te Anau am Abend bis auf 30 Grad – normalerweise sind hier höchstens mal 15-20 Grad drin

Fangen wir jetzt trotzdem mit dem Anfang des Tages an – heute haben wir den tiefen Süden Neuseelands – die Catlins – erkundet. Die Catlins sind eine verzauberte Landschaft mit Farnwäldern, Wasserfällen und traumhaften Buchten und Ausblicken in das tiefe Blau des Ozeans. Es gibt einzigartige Tierwelt zu entdecken und sogar einen versteinerten Wald. Hier befindet sich auch der südlichste Punkt der Südinsel – von hier aus kommt nur noch der Südpol 😉

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Roaring 40s – auf dem Weg Richtung Antarktika

Heute ging es weiter in Richtung Süden – immer der Küste entlang bei wunderschönem Wetter aber bei starkem Wind – ja wir befinden uns mitten in den Roaring 40s oder auch: Westwinddrift. Das ist ein Band zwischen dem 40 und 50. Breitengrad, in dem der Wind mit mindestens 20 Knoten immer von West nach Ost weht. Da es hier sehr wenig Landmasse gibt – also nur Südinsel Neuseelands, Tasmanien und Patagonien – kann der Wind hier gewaltige Stärke annehmen. So wurden wir bei jedem Ausflug aus dem Auto kräftig durchgeschüttelt und ausführlich ausgelüftet.

Erster Stopp waren die mysteriösen Moeraki Boulders, die – nach der Legenden von den ortsansässigen Maoris – Proviant aus einem legendären Kanu eines hochgeschätzten Stammeshäuptlings sind. Die Wissenschaft hat da ganz andere Ideen, aber das würde jetzt zu sehr ins Detail gehen.

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Oamaru – Steampunked Penguins

Bei regnerischem Wetter haben wir uns heute auf den Weg gemacht, den wilden Süden Neuseelands zu erkunden. Mit einem kleinen Zwischenstopp auf dem Farmers Market in Christchurch ging es die Küste entlang gen Süden bis nach Oamaru.

Farmer Markets sind sehr beliebt in Neuseeland – jedes Wochenende finden in vielen Ortschaften Wochenmärkte statt, wo nicht nur Gemüse, sondern auch regionales Essen angeboten wird. Da Neuseeland ähnlich wie England eine eher übersichtliche kulinarische Palette hat, ist die regionale Küche überraschend stark von türkischen und arabischen Einflüssen geprägt. Dazu kommen noch viele asiatische Töne, so dass es auch in einem typischen Pub Bao Burger mit Hoisin geschwängerten Pork Belly gibt. Bei uns gab es ein spannendes Cross Over aus koreanischem Brötchen mit Frischkäsefüllung und für abends eine türkische Pide.

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Pohatu – Kayaken mit Seelöwen und Pinguinen

Da unsere Internetverbindung heute eher unstet ist – ein Beitrag mit wenigen Bildern – wie gesagt hochladen von Bildern ist eher so in den 90ern 😉

Also Tag 2 in Neuseeland und schon zieht es uns aufs Wasser – vielmehr ins Kajak. Pohatu Penguins bietet eine 4h Tour mit Transport und Kajak von Akaroa aus in das Pohatu Marine Reserve – eine kleine Bucht auf der anderen Seite des Vulkankraters. Genau – Akaroa ist ein riesiger mit Wasser gefüllter Vulkankrater, der vor ein paar Millionen Jahren zum letzten Mal ausgebrochen ist.

Los geht es mit unserem französischstämmigen Fahrer, der uns auf der knapp 1h Fahrt über die Geschichte des Orts, die Flora, Fauna und die Arbeit von Pohatu Penguins aufklärt.

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