Archive : Sabbatical

Schweben über Queenstown

Wie bereits angekündigt hatten wir für heute unser zweites Abenteuer in Queenstown gebucht – und dieses mal ging es nicht aufs Wasser, sondern vielmehr hoch in die Luft. Wir hatten uns zum ersten Mal fürs Paragliden entschieden und Queenstown mit dem See und den Bergen im Hintergrund war die perfekte Kulisse, um dieses Abenteuer zum ersten Mal auszuprobieren.

Mit der ersten Gondel ging es hinauf auf den Hausberg von Queenstown. Dort wurden wir schon von unseren Piloten erwartet. Aber erst einmal wiegen – damit der Pilot ja weiß, wieviel Kilogramm er talwärts schieben muss 😉

Es ist faszinierend, wie schnell der gesamte Ablauf ist und man unvermittelt in der Luft schwebt. Es sind wirklich nur ein paar Handgriffe, den Schirm auffalten, alle Karabiner einhängen dann 2-3 Instruktionen und dann läuft man ein paar Schritte und hebt einfach ab. Kein Gefühl von Fallen, sondern einfach nur schweben – mein Pilot hat mir unterwegs noch einiges über Thermik erklärt und ansonsten hieß es einfach, die schöne Aussicht genießen und langsam Richtung Boden schweben – kurz vor der Landung dann die freundliche Anfrage, ob ich noch ein bisschen Fun haben will und ein paar Kehren fliegen will – na ja sagen wir halt mal ja – und dann wird es wirklich ein bisschen wie Achterbahn mit kurzen schnellen Wendungen und kurzen G-Force Momenten – alles sehr aufregend – vielleicht wäre es auch ohne gegangen ;-). Die Landung dagegen ist wieder butterweich – einfach Beine hochnehmen und auf Kommando – aufstehen – kein Laufen nix einfach stehen – wenn die Beine einen tragen.

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Jetboat to Paradise

Nach einem ruhigeren Tag gestern war heute wieder Action angesagt: wir hatten uns für Queenstown 2 Adventures ausgesucht und heute ging es mal wieder auf’s Wasser – dieses Mal mussten wir aber nicht selber arbeiten, sondern wurden gefahren – und zwar schnell – sehr schnell 😉

Um dem Trubel von Queenstown zu entfliehen ging es heute 45km den See hinauf nach Glenorchy. Ein wirklich beschauliches Örtchen, das sich auch Gateway to Paradise nennt, weil hier schon seit dem 19. Jh gestresste Großstädter mit dem Dampfschiff herauffuhren, um von hier nach Paradise zu fahren, einer Idylle weitere 14 km Flussaufwärts.

Den Vormittag verbrachten wir auch damit, die beschauliche Ruhe zu genießen, eine kleine Wanderung zu machen und uns im lokalen Trading Post ein letztes Mal zu stärken. Der Nachmittag gehörte dann dem Adrenalinkick.

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Queenstown – Adventure Boomtown

Nach den beiden letzten Tagen mit vielen aufregenden und intensiven Unternehmungen gönnen wir uns heute einen eher ruhigen Tag, um die Eindrücke der letzten Woche auch mal zu verarbeiten.

Die Fahrt von Te Anau nach Queenstown sind gerade mal 180km und sind eine eher entspannte Fahrt – faszinierend sind vor allem die vielen Tour Busse mit Touristen auf dem Weg zum Milford Sound. Te Anau ist zwar die nächstgelegene Stadt – aber die meisten TOURisten kommen per Bus aus Queenstown – was schon eine Anfahrt von 4-5h bedeutet….

Auch heute entwickelte sich das Wetter perfekt und so kamen wir bei idealem Sommerwetter in Queenstown an – und auf einmal ist man mitten drin im Massentourismus. Die Stadt, die schon 2001 als Adventure Capital of the World gesehen wurde, hat in den letzten Jahren einen unvergleichlichen Boom erlebt – nicht nur Abenteuer-, sondern auch als Resort Town – 2019 kamen fast 4 Millionen Besucher in diese Kleinstadt mit gerade mal 18.000 Einwohnern.

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Doubtful Sound – the Sound of Silence

Neuer Tag – neuer Sound: nach dem touristischen Highlight Milford heute die etwas ruhigere Variante. In den Doubtful Sound verirren sich gerade mal 10% der Touristen, die sich auf den Weg nach Milford machen. Auch gibt es hier fast keine großen Kreuzfahrtschiffe – vielmehr gibt es wenige, eher kleine Anbieter und so ist der Sound wie sein Maori Name – Patea – bedeutet der Sound of Silence.

Natürlich hängt das auch sehr stark mit seiner Erreichbarkeit zusammen – hier gibt es keine einfache Straße hin – vielmehr muss man erst einmal den See Manapouri mit dem Schiff überqueren – das dauert schon mal ein knappes Stündchen – danach braucht man einen Bus, der einen auf einer Schotterpiste über einen sehr steilen Pass hinüber in den Doubtful Sound schaukelt.

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Catlins – Einsamkeit am Südende Neuseelands

Kaum schreibt man ausführlich über die Roaring 40s, schon ist am nächsten Tag der kalte Wind einfach weg. Und das bedeutet hierzulande Hitze. Auf einmal stieg die Temperatur in Te Anau am Abend bis auf 30 Grad – normalerweise sind hier höchstens mal 15-20 Grad drin

Fangen wir jetzt trotzdem mit dem Anfang des Tages an – heute haben wir den tiefen Süden Neuseelands – die Catlins – erkundet. Die Catlins sind eine verzauberte Landschaft mit Farnwäldern, Wasserfällen und traumhaften Buchten und Ausblicken in das tiefe Blau des Ozeans. Es gibt einzigartige Tierwelt zu entdecken und sogar einen versteinerten Wald. Hier befindet sich auch der südlichste Punkt der Südinsel – von hier aus kommt nur noch der Südpol 😉

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Roaring 40s – auf dem Weg Richtung Antarktika

Heute ging es weiter in Richtung Süden – immer der Küste entlang bei wunderschönem Wetter aber bei starkem Wind – ja wir befinden uns mitten in den Roaring 40s oder auch: Westwinddrift. Das ist ein Band zwischen dem 40 und 50. Breitengrad, in dem der Wind mit mindestens 20 Knoten immer von West nach Ost weht. Da es hier sehr wenig Landmasse gibt – also nur Südinsel Neuseelands, Tasmanien und Patagonien – kann der Wind hier gewaltige Stärke annehmen. So wurden wir bei jedem Ausflug aus dem Auto kräftig durchgeschüttelt und ausführlich ausgelüftet.

Erster Stopp waren die mysteriösen Moeraki Boulders, die – nach der Legenden von den ortsansässigen Maoris – Proviant aus einem legendären Kanu eines hochgeschätzten Stammeshäuptlings sind. Die Wissenschaft hat da ganz andere Ideen, aber das würde jetzt zu sehr ins Detail gehen.

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Pohatu – Kayaken mit Seelöwen und Pinguinen

Da unsere Internetverbindung heute eher unstet ist – ein Beitrag mit wenigen Bildern – wie gesagt hochladen von Bildern ist eher so in den 90ern 😉

Also Tag 2 in Neuseeland und schon zieht es uns aufs Wasser – vielmehr ins Kajak. Pohatu Penguins bietet eine 4h Tour mit Transport und Kajak von Akaroa aus in das Pohatu Marine Reserve – eine kleine Bucht auf der anderen Seite des Vulkankraters. Genau – Akaroa ist ein riesiger mit Wasser gefüllter Vulkankrater, der vor ein paar Millionen Jahren zum letzten Mal ausgebrochen ist.

Los geht es mit unserem französischstämmigen Fahrer, der uns auf der knapp 1h Fahrt über die Geschichte des Orts, die Flora, Fauna und die Arbeit von Pohatu Penguins aufklärt.

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Kia Ora – willkommen in Neuseeland

Man soll sein Glück nicht herausfordern – kaum beschwere ich mich über den unruhigen ersten Flug nach Singapur, erwartet einen im zweiten Flieger eine weitere Steigerung im Bereich Beschallung. 3 Kleinkinder im vollen Wettstreit, wer seine Unzufriedenheit mit der Gesamtsituation am lautesten in die Welt posaunen kann.

Aber auch diese 9 Stunden gehen vorbei und Neuseeland ist ja auch schon fast zum Greifen nah. Da Christchurch ein sehr kleiner und kompakter Flughafen ist, gehen die Einreiseformalitäten im Verhältnis relativ schnell.

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Aber wo bleibt die Spontanität?

so oder so ähnlich ist eine der häufigsten Fragen, die wir in der Regel gestellt bekommen. Das ist auf der einen Seite schon verständlich, wenn man die Art und Weise unserer Reisevorbereitung von außen betrachtet. Klar sieht es auf den ersten Blick so aus, als ob wir unsere Reise in ein ganz enges Korsett binden aus dem es kein Entrinnen gibt.

Reiseplanung
Urlaubsplanung Ozeanien 2023

Obsession ist ein Wort, das Andere verwenden würden. Für uns ist es entspannend zu wissen, dass alle Flüge, Unterkünfte, Mietwagen und einige Ausflüge schon fest gebucht sind.

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3 Monate am anderen Ende der Welt

Jetzt sind es nur noch wenige Tage bis wir in unser nächstes großes Abenteuer starten. Ab Januar warten Neuseeland, Fiji und Australien darauf von uns entdeckt zu werden. Wie bei uns ja üblich geht einer solchen Reise natürlich eine ausführliche Planung voraus. Um euch einen kleinen Überblick zu geben was wir alles so geplant haben – hier mal eine kleine Auflistung der Eckdaten:

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