Archive : Reiseblog

Das letzte große Abenteuer – Coming Home!

Die Strecke von Sydney nach München ist lang – sehr lang. Natürlich weiß man das ja vorher, aber wenn man jeden dieser Kilometer abfliegen, muss merkt man erst wieder, wie weit wir wirklich weg waren.

Unsere Rückreise führte über Singapur zurück nach München. Wobei der erste Flug mit guten 7h Flug schon fast im Nahbereich liegt ist der zweite nach München mit über 12h die richtige Langstrecke.

Changi Airport Singapur

Dieses Jahr wurde der Flughafen in Singapur zum wiederholten Mal zum besten Flughafen der Welt gewählt. Die Begründung warum ist recht simpel. Der Flughafen bietet für jeden Geschmack und Geldbeutel Angebote, die einen Stop Over zum Erlebnis machen. Hier gibt es neben hunderten Shops und Restaurants einen Schmetterlingsgarten, ein Schwimmbad und IMAX Kino.

Auch wir hatten extra einen längeren Stop Over für den Rückflug eingeplant, um eine der neueren Attraktionen – das Jewel – zu erkunden. Das bemerkenswerteste Feature dieser neuen Erlebniswelt ist der höchste Indoor Wasserfall der Welt mit einer Fallhöhe von 40m. Im Herzen des Jewels haben die Architekten eine grüne Oase mit unendlich vielen Pflanzen rund um den Wasserfall geschaffen. Besonders abends ist das Arrangement äußerst spektakulär, da der Wasserfall in vielen verschiedenen Farben angestrahlt wird.

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Sydney – letzte Eindrücke unserer Reise

Nachdem wir am Montag Abend etwas später als gewünscht in Sydney angekommen sind, wurden so wichtige Dinge wie Wäsche waschen und umpacken auf den Dienstag morgen verschoben. Dadurch verkürzte sich zwar die Zeit, die wir in Sydney für Sightseeing haben um ein paar Stunden, aber nach den vielen Eindrücken in den letzten Tagen wollten wir es sowieso etwas ruhiger angehen lassen.

Wendy’s Secret Garden

Für den Nachmittag hatten wir uns dann ein eher unbekanntes Stück Sydney ausgesucht. Im Schatten der Harbour Bridge und versteckt hinter den Eisenbahngleisen befindet sich ein verwunschener Garten. Wendy’s Secret Garden entstand durch die Vision und Tatkraft einer Frau – Wendy Whiteley. 1992 nach dem Tod ihres Mannes suchte sie nach einem neuen Sinn im Leben und fand ihn mehr oder minder direkt vor der Haustür. Ein verwildertes und verlassenes Bahngrundstück, dass sie mit viel Tatkraft und Engagement von allem Müll und Unkraut befreit. Nach und nach setzte sie ihre Vision eines Garten in die Tat um und erschuf ein kleines Paradies aus verschlungenen Pfaden, Treppen und kleinen Ruheoasen. 4 kleine Feenhäuser kann man hier finden, aber auch Kookaburrahs und Truthähne. Ein schöner Ort zum Ausruhen und die Seele baumeln lassen. Und mit ein bisschen Glück trifft man auch die Visionärin selbst, wie sie weiter an ihrem Garten arbeitet oder einfach nur die Pflanzen mit Wasser versorgt.

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Follow the White Rabbit nach Palm Beach

Heute muss ich mich kurz fassen – wir fliegen morgen nach Uluru und sind noch lange nicht vorbereitet. Unser Ausflug mit unseren John und Ollie war so interessant, dass wir uns dafür sehr gerne ein bisschen mehr Zeit genommen haben.

Außerdem wird der Laptop nicht mit ins rote Herz des Kontinents reisen. Aus diesem Grund wird es den nächsten Blogeintrag erst wieder am kommenden Montag oder Dienstag geben 😉

Heute haben wir 2 tolle Dinge unternommen – die White Rabbit Galerie und einen Ausflug mit John und Ollie an die äußerste Nordspitze der „Northern Beaches“ nach Palm Beach.

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Sydney auf Touristenpfaden

Wie gestern begann unser Tag in einem gemütlichen Frühstückscafé mit einer Tasse Flat White und Variationen von Kimchi, Chilifäden, Rührei, Lachs und Avocado auf Sauerteigbrot. Ja ich weiß, das ist mit einer deutschen Aufschnittplatte nicht ganz zu vergleichen. Deshalb auch meistens gesund und immer sehr schmackhaft.

Hafenwanderung durchs Touristenviertel

Gut gestärkt ging es dann mit der Fähre rüber nach Barrangaroo nördlich von Darling Harbor. Darling Harbor hatten wir ja gestern schon ausführlich besichtigt. Aus diesem Grund führte unser Weg dieses Mal weiter Richtung Norden. So wanderten wir immer am Wasser entlang durch einen Park und Walsh Bay bis man unter der Harbour Bridge steht.

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Aus der Natur in den Großstadtdschungel

Von Hobart nach Sydney

Botanischer Garten Hobart

Heute war es nun soweit, der Transfer nach Sydney stand bevor. Also Abschied nehmen von den Naturschönheiten Tasmaniens und hinein in den Großstadtdschungel.

Da wir aber noch ein bisschen Zeit bis zu unserem Flug hatten, entschlossen wir uns, dem botanischen Garten in Hobart einen kurzen Besuch abzustatten. Der Park ist wunderschön angelegt und hat viele sehr interessante regionale Bereiche, die einem die Flora und Fauna von Tasmanien, Australien und Neuseeland auf wunderschöne Weise nahebringen. Besonders hervorgehoben wurden die Sequoias, die liebevoll als big tree oder auch als very big tree bezeichnet wurden.

Besonders gefallen hat uns der Brunnen, der zu Ehren der französischen Entdecker angelegt wurde. Ein sehr spannender Aufbau aus Holzteilen in Form eines stilisierten Schiffs, über das sich Wasser in alle Richtungen ergoss. Viele Orte und Buchten auf Tasmanien haben französische Namen, da die Franzosen hier die ersten Karten der Region zeichneten.

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Landpartie Huon Valley – Markets at the Southern Edge

Heute hatten wir uns nichts konkretes vorgenommen und uns letzten Endes für eine Landpartie in das Huon Valley südwestlich von Hobart entschieden.

Der südliche Rand der Welt

Die Straße in den tiefen Süden nennt sich „Southern Edge Journey„. Der Grund ist ganz einfach: irgendwann erreicht man den südlichsten mit dem Auto erreichbaren Punkt Australiens, danach kommt noch ein bisschen Wildnis, viel Wasser, viel Eis und dann Südpol. Also man ist hier schon am südlichen Rand der Welt angekommen. Und dieser Ort ist gerade mal gute 100km von Hobart entfernt.

Natürlich ist die Landmasse südlich des Äquators nicht mit dem Norden zu vergleichen: der südliche Rand der Welt, liegt – auf die Nordhalbkugel übertragen – ungefähr auf Höhe von Rom. Faszinierend, oder?

Heute hatten wir aber keine Antarktisexpedition vor, sondern eher eine gemütliche Autofahrt durch Apfelplantagen, winzige Ortschaften und faszinierende Küstenlandschaften.

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Salamanca Market Shopping und Wombats

Heute standen zwei komplett unterschiedliche Unternehmungen auf dem Plan: Der berühmte Salamanca Market in Hobart am Vormittag und das Bonorong Wildlife Sanctuary am Nachmittag. Auf die Fahrt in die Stadt sahen wir ein zweites kleines Kreuzfahrtschiff, dass neben dem Riesenpott fast zierlich wirkte. Die MS Europa von Hapg LLoyd hatte für den Tag am Hafen festgemacht. Im Gegensatz zu dem anderen Schiff hat sie gerade mal 400 Passagiere und ist auf Weltreise zwischen Neuseeland, Australien und Singapur.

Salamanca Market

Der Salamanca Market findet seit 1972 in Hobart statt und ist ein großer Kunst- und Essenstreff. Das Motto des Markts lautet „A new adventure every Saturday“. Und genau so ist es: jeden Samstag findet man hier viele fröhliche Verkaufsstände, die Essen, Trinken und alles mögliche kunstähnliche verkaufen.

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Cape Hauy – 1000 Stufen am Ende der Welt

Anreise von Port Arthur

Nachdem der Three Capes Track leider schon ausgebucht war, haben wir uns für nur ein Cape – das Cape Hauy als Wanderung entschieden.

Los geht es erst mal mit einer 12km langen Schotterpiste durch dichten Wald bergauf und bergab, bis man wirklich kurz vor dem Ende der Welt angekommen ist. Hier, in Fortescue Bay, lässt man sein Auto in einem sehr wilden Parkplatz zurück, um den restlichen Weg ans Ende der Welt zu Fuß zurückzulegen.

Die Wanderung – der Wald

Die erste Stunde der Wanderung geht es durch Gebüsch und dichte Sträucher über unzählige Treppenstufen hinauf auf ein Plateau, bis man am höchsten Punkt an eine Wegkreuzung kommt. Damit es unterwegs nicht langweilig wurde, besuchte uns gleich am Anfang ein kleines Echidna, dass glücklich am Wegesrand vor sich schnuffelte. Auch ein Känguruh ließ sich blicken, besser gesagt wir schauten uns aus 10m Abstand beide verdutzt an und irgendwie machte das Tier schon klar, das ist mein Wald, bevor es sich ganz entspannt ins Unterholz verabschiedete.

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Port Arthur – Gemischte Gefühle im Prison Themepark

Eine der wichtigsten historischen Stätten auf Tasmanien ist das ehemalige Strafgefangenlager von Port Arthur. Es soll exemplarisch zeigen, wie im 19. Jh das Leben in einem „convict settlement“ des britischen Empire ablief.

Soweit die Theorie – aus unserer Sicht fehlte es an der praktischen Umsetzung.

Unser heutiger Tag war sowieso schon etwas komplizierter, weil aus unerfindlichen Gründen niemand auf dieser Insel daran gedacht hat, dass Menschen auch von Norden in Richtung Port Arthur fahren wollen. Alle direkten Routen endeten in Schotterpisten, die nur noch mit Vierradantrieb zu befahren waren. Also wurde unsere Fahrt zu einer kleinen Odyssee mit einem riesigen Umweg von fast 50km, um auf die Halbinsel zu gelangen.

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