Archive : Reise

Another perfect day in the West Coast

West Coast Wilderness Railway vs The Ship That Never Was

Wir hatten uns für den heutigen Tag zwei große Highlights ausgesucht und wir haben heute so viel erlebt, dass es nicht so einfach ist, das alles in einen Blog zu pressen – also probieren wir es:

Eisenbahn ohne Romantik

Der Tag begann wieder einmal recht früh mit der Fahrt nach Queenstown. Wir hatten uns nach langem Abwägen entschlossen, die Eisenbahn und nicht das Schiff für unsere Expedition in die Wildnis zu wählen. Und wenn schon Eisenbahn, dann auch mit allen Annehmlichkeiten. Also haben wir uns ein klein wenig Orient Express im australischen Urwald gebucht. So wurden wir während der 5h Fahrt regelmässig gefüttert und gewässert.

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Into the Wild – Ruf der Wildnis

Hobart nach Strahan

Heute haben wir die „Großstadt“ Hobart hinter uns gelassen und uns aufgemacht, den „Wilden Westen“ Tasmaniens zu erkunden. Das Thema Wildnis und Bewahrung von Wildnis ist ein wichtiges Thema in Tasmanien. Weite Teile des Westens,, vor allem der Südwesten, sind Nationalparks, die völlig unzugänglich und wild sind. Auf unserer Fahrt von Hobart nach Strahan hatten wir an verschiedenen Stellen die Möglichkeit, einen Einblick in diese Wildnis zu bekommen.

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Time Travel – South Australia

Australien gehört zu den wenigen Ländern, die teilweise Zeitzonen von einer halben und nicht einer ganzen Stunde haben. Das führt in unserem Fall zu einer lustigen kleinen Zeitreise 😉
Letzte Nacht haben wir in Nelson verbracht in „Victoria“. Die Grenze zu „South Australia“ ist ziemlich genau hinter der Stadtgrenze. Sprich nach 4km Fahrt mussten wir unsere Uhren um eine halbe Stunde zurück stellen. Aus diesem Grund kamen wir in Mt. Gambier fast zur selben Zeit an , wie wir in der Frühe losgefahren sind.

Mt. Gambier – Blue Lake und Sinkholes

Mt. Gambier ist die zweitgrößte Stadt des Bundesstaats „South Australia“ mit gerade mal 35.000 Einwohnern. Im gesamten Bundesstaat leben insgesamt nur 1,8 Millionen Menschen, und 77% davon im Großraum Adelaide. Dabei ist die Fläche dreimal so groß wie Deutschland. Aber zurück zu Mt. Gambier: bekannt ist die Stadt für Sinkhöhlen im Karstgestein und für ein wunderschönes blaues Maar.

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Great Ocean Koala spotting Road

GOR – von Melbourne nach Apollo Bay

Heute begann unser neues Abenteuer auf einer der schönsten Küstenstraßen der Welt, der „Great Ocean Road“. Dazu braucht man natürlich zuerst einmal ein Auto. Wir hatten uns im Stadtbüro von AVIS in Melbourne einen Toyota Corolla reserviert und gönnten uns für die Fahrt dahin ein UBER, um unsere Koffer nicht von Tram zu Tram schleppen zu müssen.

Toyota Corolla…

Was soll ich sagen – ich war so schockiert von dem Auto, dass ich ganz vergessen habe, Bilder von dem Elend zu machen. Ich bin früher ja selber Corolla gefahren und hatte so ein Auto in Golf Dimensionen in Erinnerung… ja stimmt schon – von außen. Aber der Kofferraum… Also der Kofferraum hatte die Dimension eines mittelgroßen Handschuhfachs. Zwei normale Koffer passen da in keiner Dimension rein. Die Tiefe des Kofferraums sind gerade mal 58 cm und die Höhe reicht mit Müh und Not für einen Sprudelkasten. Ich versteh es immer noch nicht, warum heutige Autos keinen sinnvollen Kofferraum mehr haben.

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Melbourne: Moderne trifft auf viktorianisches Erbe

Brunch den ganzen Tag

Melbourne bietet Cafés und Restaurants an jeder Straßenecke – und zwar nicht eins oder zwei, sondern eher dutzende. Diese Vielfalt der Geschmäcker und Kulturen ist so umfangreich, dass man oftmals die Qual der Wahl hat. Zum Glück war die Auswahl für unser Frühstückscafé recht einfach. Warum? Immer den Empfehlungen der Einheimischen folgen. Deshalb startete unser Tag im Rowena Corner Store gleich bei uns um die Ecke. Ein mediterranes Café mit Frühstücksvariationen, die sowohl griechische als auch australische Einflüsse haben. Wir haben uns für einen mediterranen Frühstücksteller entschieden und wurden mit Oliven, Tzatziki, Halloumi und Bulgursalat belohnt. Ein wirklich genussreicher Start in den Tag.
Übrigens: auf der Karte steht meistens „Frühstück den ganzen Tag“ – das bedeutet meist nur bis 14 oder 15 Uhr, da auch in Australien die meisten Cafés um diese Uhrzeit für den Tag schließen. Also immer aufpassen, dass man rechtzeitig die letzte Dosis Kaffee für den Tag bekommt.

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Melbourne – Victorias multikulturelle Metropole

Nachdem wir gestern den tropischen Teil unserer Reise abgeschlossen hatten ging es heute quer über den Kontinent in den tiefen Süden nach Melbourne.

Jetstar

Für die Inlandsflüge in Australien hatten wir uns Jetstar als günstigsten Anbieter ausgesucht. Persönlich war ich sehr positiv über die Sitzabstände in dem nagelneuen A321neo überrascht, die den 3,5h Flug wirklich angenehm machten. Wirklich sehr bequeme Sitze, obwohl die Rückenlehnen in der Zwischenzeit so dünn wie Campingstühle geworden sind.
Vor dem Flug gab es noch ein wenig Hektik. Da beim Beladen ein Fehler aufgetreten war und das Gewicht ungleich verteilt war, mussten einige Passagiere sich umsetzen, um den Flieger wieder rund zu kriegen und richtig – wir durften uns von der Reihe 7 in die Reihe 38 umsetzen. Zur Entschädigung durften wir uns umsonst Essen aus dem Menü der Airline aussuchen – fairer Deal! Ansonsten war es ein sehr schöner, entspannter Flug mit Blick auf weite, leere australische Landschaft und so kamen wir fast pünktlich in Melbourne an.

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Green Island – Schnorcheln Great Barrier Reef

Heute haben wir uns zum Abschluss unserer Reise entlang der Ostküste Australiens noch einmal einen Schnorchelausflug zum Great Barrier Reef gegönnt. Als Ziel haben wir uns eine Riffinsel vor Cairns ausgesucht, auf der sogar ein kleiner tropischer Regenwald wächst. Wer jetzt denkt, die Insel heißt aus diesem Grund „Green“ (grün) Island täuscht sich. Captain Cook, der die Insel mit der Endeavour entdeckt hat, benannte sie nach Charles Green, dem „Chief Observer and Astronomer“ auf seinem Schiff. Sachen gibt’s!

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Sonja und die Koalas in freier Wildbahn

Airlie Beach nach Townsville

Nach den sehr schönen Tagen in Airlie Beach ging es heute knapp 300km weiter Richtung Norden der Sonne entgegen nach Townsville. Ohne größere Pause, um uns im AirBNB frisch zu machen, ging es weiter auf die Fähre nach Magnetic Island.

Magnetic Island

Die Insel ist gerade mal 20 Minuten von Townsville entfernt und ca. stündlich mit Highspeed Katamaran angebunden. Die Insel wurde von James Cook so benannt, weil er fälschlicherweise annahm, dass die Granitfelsen seinen Kompass gestört hätten – wer weiß, wieviel Rum da im Spiel war. Jedenfalls hatte die Insel ihren tollen Namen und alle waren zufrieden. Heute ist die Insel eine wichtige Urlaubsdestination mit vielen Appartments und Möglichkeiten, die Natur an Land und im Wasser zu entdecken

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Scenic Flight zum Great Barrier Reef

Airlie Beach ist der Ausgangspunkt für Ausflüge in die Whitsunday Islands – dort gibt es einen der schönsten Strände Australiens, den Whitehaven Beach. Außerdem gibt es hier unzählige Möglichkeiten, sich dem Great Barrier Reef zu nähern, um dort zu tauchen oder zu schnorcheln.

Wir hatten uns dieses Mal für die Luxusvariante entschieden – ein Rundflug mit Wasserflugzeug und Landungen sowohl in Whitehaven Beach und am Reef.

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Nach Norden – der Sonne entgegen

Von Hervey Bay nach Yeppoon

Heute stand eine der beiden langen Etappen auf den Weg zu den Whitsunday Islands an. Die ersten 500km hatten wir heute in 2 ungefähr gleichlange Etappen von je 3,5h gepackt mit einem Stopp in Agnes Water. Kurz vor Abfahrt durften wir noch die Fütterung der Rainbow Loris und Kakadus im Garten unserer Unterkunft bewundern – ein lautes und auch sehr farbenfrohes Spektakel.

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