Archive : Holiday

Almaty – Impressionen

Heute stand also die große Stadtbesichtigung von Almaty an. Und unser erster Eindruck von gestern bestätigte sich auch am zweiten Tag. Viel Grün, viel Großstadt und ein wirklicher Melting Pot.

Christi-Himmelfahrt-Kathedrale

Nach einem hervorragenden Frühstück im Café um die Ecke ging es zur bekanntesten Sehenswürdigkeit der Stadt – die Orthodoxe Kathedrale aus dem Jahre 1907. Dieses einzigartige Bauwerk hat einige Besonderheiten aufzuweisen. Sie ist komplett aus Holz gefertigt – auch die Verbindungen und Nägel, die das Ganze zusammenhalten. So ist sie nicht nur erdbebensicher, sondern zählt mit einer Höhe von fast 50m zu den höchsten reinen Holzgebäuden der Welt. Angeblich soll sie sogar die höchste orthodoxe Holzkirche der Welt sein – ich kann das so gerade nicht überprüfen 😉

Aber nicht nur Erdbeben machten dem Gebäude zu schaffen, sondern auch die Sowjetunion hatte ja bekanntlich mit Religion nicht viel am Hut und baute das Ganze unter anderem zu einem Radiosender um. Es ist ein kleines Wunder, dass die äußere Bausubstanz diese Episode der Geschichte unbeschadet überstand und 1995 wieder in eine Kirche umgewandelt werden konnte…

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Almaty – Großstadt zwischen Europa und China

Heute ging es nun weiter in Land Nummer 3 unserer Reise – Kasachstan. Und es ist irgendwie lustig, dass wir 1000 km Richtung Osten fliegen aber in einem Land ankommen, dass immerhin zu 5% zu Europa zählt. Wir waren natürlich gespannt, was uns in dieser neuen Großstadt erwarten wird.

Nach dem gestrigen doch sehr anstrengenden Ausflug in das sehr traditionelle Tadschikistan konnten wir unseren Tag heute ruhig angehen lassen. Das Flugzeug nach Almaty hob erst gegen 14Uhr ab und der Weg vom Hotel zum Flughafen sollte auch nur wenige Minuten dauern.

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Tadschikistan – Einblicke in eine andere Welt

Heute haben wir uns einen Tagesausflug von Tashkent nach Chudschand in Tadschikstan gebucht. Theoretisch sind die beiden Orte nur 160km und eine Grenze voneinander entfernt – aber der Weg ist viel weiter – sowohl kulturell als auch körperlich 😉

Teil I – Transfer Hotel bis zur Grenze

Unser Fahrer stand Punkt 8 vor der Tür mit einem riesigen chinesischen Elektroauto von Leapmotor. Seine mangelnden Englisch- und Deutschkenntnisse wurden durch das komplette Wissen über deutsche Bundeskanzler, Bundesligavereine und Fußballspieler ersetzt und so fanden fröhliche Aufzählungen von der deutschen Weltmeisterelf 2014 stat. Auf jeden Fall ein sehr angenehmes Fahrt und Zeitgefühl. Leider braucht man für die knapp 100km bis zur Grenze fast 2h, weil der Verkehr in Tashkent doch sehr heftig ist, auf der Landstraße nur 60-70 erlaubt sind und die Radarfallen doch dicht an dicht stehen.

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Khiva – letzte Impressionen

Heute haben wir die restlichen Paläste, Minarette und Madrassen besucht. Dabei haben wir uns sogar die Mühe gemacht, auf das Minarett hinaufzuklettern – der Reiseführer hatte vollkommen recht – sehr anstrengend – da die Stufen sehr hoch und steil sind – aber auf jeden Fall lohnend. Zuletzt führt unser Plan uns jetzt noch in die Festung und anschließend kurz auf die Stadtmauer.

Wir haben uns heute auch raus aus den Stadtmauern gewagt, um einen richtigen Kaffee, entspannte Restaurants und eine ganz neue Konditorei zu entdecken. Man merkt, dass in den letzten Jahren sehr viel Geld investiert wurde, um auch die Plätze rund um die Stadtmauer attraktiver für Touristen zu machen.

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Chiva – Xhiva oder doch Khiva

Heute also unsere letzte Station auf unserer Reise durch Usbekistan. Morgen Abend geht es dann schon wieder zurück nach Tashkent.

Zugfahren in Usbekistan

Nachdem wir bei den ersten beiden Zugreisen mit dem usbekischen ICE fahren durften, war heute ein etwas älteres Schlafwagenmodell unser Begleiter auf dem Weg nach Khiva. Los ging die entspannte Fahrt um 7:12 Uhr morgens – leider bekamen wir für die 5,5h Fahrt kein Bettzeug mehr zugeteilt – aber auch so kann man herrlich auf den breiten Matratzen vor sich hin dösen.

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Chor Minor – 4 Töchter oder doch Religionen?

Zweiter Tag Buchara und für heute hatten wir uns noch ein Highlight aufgespart – Chor Minor – ein ikonisches Gebäude mit 4 blauen Türmchen, dass auf keiner Postkarte von Usbekistan fehlen darf 😉

Samaniden Mausoleum

Los ging der Tag natürlich wieder mit einem üppigen Frühstück – zum Glück etwas kleiner als die letzten beiden Tage, aber immer noch völlig ausreichend für eine ganze Familie. So gestärkt machten wir uns auf den Weg, noch ein paar andere Sehenswürdigkeiten aufzustöbern. Unter anderem eines der ältesten islamischen Mausoleen Zentralasiens. Das Gebäude, das vor allem durch seine Schlichtheit besticht, stammt aus dem 9.Jh. und ist vollständig aus gebrannten Lehmziegeln. Diese Ziegel sind auf unterschiedliche Art verziert und machen das Gebäude einzigartig.

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Samarkand – Größenwahn in schön!

Light Show

Zuallerst ein kleiner Nachtrag zu gestern Abend. Wir haben uns nach all den Fliesen am Tag 1 erst einmal ein ausgiebiges Abendessen auf einer der angesagtesten Dachterassen der Stadt gegönnt. Von hier hat man einen wunderbaren Blick auf die Rückseite des Registan. Hier treffen sich Tourgruppen, Geschäftsleute und auch viele Einheimische. Das alles hat natürlich seinen Preis. Aber wir haben uns ja mal gönnen wollen. Also haben wir Wein, Wasser, Vorspeisen, Hauptgerichte und eine Nachspeise geordert. Sonja hat eines der teuersten Gericht ausprobiert und für gut befunden. Und nach all diesem Größenwahn standen 38 Euro zu Buche… also heute muss wieder gespart werden.

Anschließend machten wir uns auf, um die Lightshow auf dem Registan zu bestaunen. Ein wirklich bombastisches Highlight, bei dem in wenigen Minuten die gesamte Menschheitsgeschichte bis zur glorreichen Zukunft auf die altehrwürdigen Gebäude geworfen wurde. Die usbekischen Touristen waren hin und weg. Begeisterung auf allen Plätzen. Und ja, auch wir ließen uns von dem Spektakel anstecken. Fremder, kommst du nach Samarkand – vergiss die Lightshow nicht – die 20 Minuten lohnen sich!

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USA – Zahlen Daten Fakten

Zum Abschluss unseres Blogs hier eine kleine Zusammenfassung über Kosten und sonstige interessante Fakten. Natürlich war uns klar, dass dieser Urlaub eher etwas teurer wird, trotzdem haben wir schon vorher beschlossen, dass wir uns das eine oder andere Highlight gönnen und so die Kosten noch ein bisschen in die Höhe treiben 😉

Flug

Am Anfang jeder USA Reise steht natürlich der Flug. Lufthansa bietet zur Zeit Direktflüge nach Seattle von München an, auf der Rückreise haben wir den kleinen Umweg über Frankfurt in Kauf genommen, da der Direktflug nicht jeden Tag angeboten wird.
Für den Direktflug aus München wird neues Gerät sprich eine A350 eingesetzt, und die 10 Stunden Flug sind ganz ok. Natürlich sind die Sitzabstände in der Economy in der Zwischenzeit im Bereich Käfighaltung, aber das Medien- und Essensangebot sind soweit ok, dass man die Stunden rumbekommt
Für den Rückflug nach Frankfurt hat Lufthansa eine alte A340-600 im Angebot. Das Flugzeug hat eine Besonderheit, die es so heutzutage nicht mehr gibt. Die Toiletten sind im Untergeschoss – richtig gehört. Mitten in der Economy gibt es eine Treppe ins Untergeschoss und dort gibt es 5 Kabinen für die Passagiere – das war der Fun Fact. Was nicht so lustig ist, ist die Bestuhlung in der Economy. Ganz ehrlich, dass war der schlechteste Sitz, auf dem ich jemals sitzen durfte. Die Rückenlehne hatte keinerlei Polsterung. Das war einfach ein bisschen Stoff über einem Stahlrahmen – da stehen im Garten bessere Campingstühle. Wir mussten echt die Decken in den Rücken stopfen, damit es einigermaßen zu ertragen war – aber insgesamt war das eine Unverschämtheit. Auch sonst herrschte ein bisschen negative Stimmung – dass zu wenige Kopfhörer geladen wurden und nicht alle das Medienangebot nutzen konnten, hat auch nicht geholfen. Wenigstens waren unsere beiden Flieger relativ pünktlich – da wollen wir also nicht meckern.

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Gig Harbour – Entspannter Ausklang

Heute ist der letzte Tag unseres Trips nach Washington State und Vancouver. Zum Ausklang haben wir uns ein verschlafenes Hafenstädtchen am Südende der Olympic Pensinsula gesucht. Und ja ,die Uhren gehen hier noch ein Ticken gemächlicher als in anderen Urlaubsorten.

Was mich schon die ganze Zeit fasziniert ist, wie spät hier normale Geschäfte öffnen. Klar – die großen Supermärkte machen um 5 Uhr morgens auf und auch die tollen Frühstückscafés machen ab 7 Uhr auf, aber der ganze Rest bequemt sich erst um 11 und manche gar um 12 dazu, die Türen zu öffnen.

Dasselbe auch hier in Gig Harbour, unser Frühstücks Café Devoted Kiss macht um 7 Uhr auf. Wir waren dieses Mal für unsere Verhältnisse erst sehr spät – gegen 9 – da, um hervorragende Egg Benedict und ein Sandwich zu genießen. Ganz ehrlich ist das Café nach all den vielen verschiedenen Frühstückslocations definitiv auf dem 1. Platz.

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Orcas im Pudget Sound

Für unseren heutigen Tag hatten wir uns eine Whale Watching Bootstour gebucht. Natürlich muss man für ein solches Abenteuer erst einmal ausführlich frühstücken. Wie schon mehrmals erwähnt gibt es in den USA einfach großartige Frühstückscafés – dabei sind die Portionen jedesmal für einen Europäer einfach unverständlich. Ich habe schon ein großes Omlett mit allem drum und dran und dann gehören da auch noch ein halbes Kilo Bratkartofeln und 2 große Pfannkuchen dazu? Wer soll das denn alles essen? Scheinbar die Amerikaner auch nicht – fast jeder nimmt da noch etwas mit nach Hause. Auf jeden Fall war der Rusty Pelikan ein großartiger Start in den Tag.

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